Turnier des SC Goldstein, Frankfurt-Goldstein

4. Platz beim Turnier des SC Goldstein

Bei dem heutigen Turnier

Gab’s wie immer gar kein Bier

Weiter weiß ich jetzt nicht mehr

Deubel, was ist Dichten schwer!

(frei nach Frank Schulz)

So wie die Form von Hobbydichtern und Währungen, so sind auch die Form des Wetters und auch die Form von Fußballern, ja sogar ganzer Fußballmannschaften zuweilen heftiger Schwankungen ausgesetzt. Davon durfte man sich beim Turnier in Goldstein mal wieder überzeugen. D.h.: das Wetter schwankte am ersten Turniertag eigentlich nicht, es war gleich bleibend düster, kühl, windig und lud zu ausdauerndem Frösteln ein. Und diese Tatsache spielte schöne Doppelpässe mit dem Turniermodus.

Der Turniermodus: Vier Gruppen mit je fünf Mannschaften, jeder gegen jeden, Spielzeit je 20 Minuten. Die beiden Gruppenersten spielen Viertelfinale, Halbfinale, Final. Die Gruppendritten, -vierten und –fünften spielen ebenfalls gegeneinander und am Ende werden alle Plätze ausgespielt. Alle haben also viele Spiele. Attraktiv war, dass viele recht starke Mannschaften am Start waren. Positiv dabei auch, dass die Spielzeit mit 20 Minuten so lange ist, dass man einen Rückstand aufholen kann. Nachteilig dabei war, das nur auf zwei Spielfeldern parallel gespielt wurde. Man hatte daher recht lange Wartezeiten und die gesamte Turnierzeit war deswegen auf zwei Tage ausgelegt. Immerhin wurde der Turnierplan eingehalten. Schiedsrichter, Leibchen etc. waren jederzeit vorhanden, so dass man wenigstens wusste worauf und wie lange man zu warten hatte (vgl. hier). Dabei hatten es die Gastgeber noch gut gemeint mit uns: Weil immer zweimal zwei Mannschaften einer Gruppe gegeneinander spielten, musste die fünfte Mannschaft der jeweiligen Gruppe aussetzen und hatte daher zweieinhalb  Stunden Wartezeit. Die letzte Runde der Gruppenspiele war für Sonntagmorgen, also den zweiten Turniertag, angesetzt. Da wir am ersten Tag in jeder Runde dran waren, durften wir am Sonntag länger schlafen, später anreisen und mussten am Samstag immer nur eine Stunde warten.

Für ein Team, das kurzfristig abgesagt hatte, sprang kurz entschlossen Herr Kämpfner mit seiner Walldorfer E4 ein. Schließlich hatte seine Mannschaft am Samstagvormittag lediglich ein Punktspiel und am Sonntag ein Turnier in Leimen und war unterfordert.

Den trotzdem aufgetretenen Spielerengpass half Micki zu überbrücken, indem er beim ersten Gruppenspiel aushalf und bei seinem ersten Spiel nach seinem Unfall und nach fast vier Wochen Fußballpause gleich eine gute Vorstellung ablieferte. Leider reichte der von ihm wunderbar vorbereitete Ausgleich gegen Griesheim nicht, dann die Abwehr der Kämpfner-Truppe heut ungewohnt löchrig war – sie hatten aber auch eine starke Gruppe erwischt.

In unserer Mannschaft half Malte Reichart aus der E1 aus, der in der vergangenen Woche auch mittrainiert hatte. Trainer Oral war nicht ganz sicher gewesen, ob z.B. Micki schon wieder voll belastbar sein würde und so waren wir personell gut besetzt.

Gut gemeint hatten es die Goldsteiner auch mit der Gruppeneinteilung: Mit dem FSV Frankfurt hatten wir nur einen dicken Brocken. Goldstein2, Blau-Gelb Frankfurt und TSG Niederrad2 sollten eigentlich kein Problem sein, dachten wir, oder jedenfalls ich.

1. Spiel: RWW – SC Goldstein2 3:0
Goldstein2 präsentierte sich kampfstark und einsatzfreudig, konnte spielerisch aber nicht ganz mithalten. So gelang der erwartet sichere Sieg. Zunächst wurde Deniz im Strafraum gefoult und verwandelte auch gleich den Strafstoß. Derenik erhöhte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Als dann Goldstein mal im Vorwärtsgang war, schloss wiederum Deniz einen Konter entschlossen ab. Lief also alles nach Plan.

2. Spiel: RWW – Blau-Gelb Frankfurt 1:2
Kaum war das Spiel angepfiffen, stand ein Blau-Gelber frei vor unserem Tor und schaffte es gerade noch, den Ball ins lange Eck zu spitzeln. Um Haaresbreite hätte Ron ihn noch erreicht. War aber nicht so schlimm. Man hatte ja noch 20 Minuten. Rot-Weiß schnürte Blau-Gelb an deren Strafraum ein und vergab gute Chancen durch mangelnde Entschlossenheit und schwache Torschüsse. Die Frankfurt schlugen nur weite Bälle nach vorne. Insgesamt tauchten sie nur dreimal vor dem Walldorfer Tor auf, doch in der 14. Minute rutschte wieder ein Ball durch die ansonsten wieder sichere Deckung und es stand 0:2. Trainer Oral drehte immer schneller am Wechselkarussell und schien dann mit Furkan2 den passenden Mittelstürmer gefunden zu haben, der einen Pfostenabpraller zum Anschlusstreffer verwerten konnte. In der letzten Spielminute traf er noch einmal die Torlatte, brachte dann aber den abprallenden Ball per Kopf nicht im Tor unter. Von zehn Spielen gegen Blau-gelb gewinnen wir wahrscheinlich neun und spielen eins unentschieden. Dies war aber anscheinend das Elfte.

Macht aber nichts: da müssen wir halt den FSV Frankfurt schlagen. Der hatte bisher nur ein Spiel. Das Ergebnis von 1:0 gegen die SKG Niederrad2 war nicht gerade Furcht einflössend.

3. Spiel: RWW – FSV Frankfurt 0:2
Aber entscheidend ist auf dem Platz. Der FSV, hinter Eintracht Frankfurt Zweiter in der Landesliga Frankfurt, war in allen Belangen die bessere Mannschaft. Schneller mit Ball, schneller ohne Ball, besser im Zweikampf, besser im Zusammenspiel und besser in der Spielanlage. Wir hatten keinen einzigen Torschuss und schafften es kaum den Ball über drei Stationen zu spielen. Yannick parierte einige Mal gegen frei stehende Bornheimer und so waren wir mit dem 0:2 gut bedient. Kritisch sei lediglich anzumerken – und das haben auch einige neutrale Zuschauer so gesehen – dass einige Frankfurter unseren Jungs absichtlich in den Zweikämpfen auf die Knochen stiegen. Hier wird mal halt in jeder Hinsicht auf Profi getrimmt.

Nach dem Spiel die Frage: Waren die so gut oder wir so schlecht? Ich habe es so gesehen, dass vor allem der FSV so gut war. Wir spielen vielleicht zu selten gegen so starke Mannschaften und verlieren dann – unter Druck, den halt nur so gute Teams machen können – zu leicht die gewohnte Ordnung. Wir hätten die Bälle schneller verarbeiten müssen und die Laufwege hätten auch besser sein müssen. Da  wir vier Auswechselspieler hatten und der Trainer die Wechselmöglichkeiten auch sehr häufig nutzte, konnte sich der eine oder andere vielleicht auch nicht gut auf der Position einfinden, in die er gerade – frei nach Stepanovic und Heidegger – „geworfen“ wurde.

So, das war es jetzt wohl. Viertelfinale verpasst! Dachten wir uns. Aber nur kurz. Denn manchmal braucht man sich nur umzudrehen und die Welt sieht anders aus.

Auf dem Nachbarfeld war nämlich noch das Spiel Goldstein2 gegen Blau-Gelb in Gange und es stand 0:0. Der Trainer von Blau-Gelb verfügt über hellseherische Fähigkeiten. Als der Schiri in allerletzter Sekunde einen Strafstoß für Goldstein2 pfiff, rief er nämlich hocherfreut: „Das wusste ich! Das war mir so klar!“ Der Torwart kam bei Ausführung des Strafstoßes dann zu früh aus dem Tor, so dass der Schiri – noch vor dem Abflug des Balles, der dann neben  dem Tor landete – pfiff und die Ausführung wiederholen ließ. Auch das wusste der blau-gelbe Trainer bereits. Nach dem 1:0 für Goldstein gratulierte er dem Schiri noch ganz herzlich und ausführlich. Ob der Strafstoß berechtigt war? Weiß ich nicht.

Was wir aber wussten, war: mit einem möglichst klaren Sieg gegen Niederrad2 hatten wir es wieder in der Hand, das Viertelfinale zu erreichen.

4. Spiel: RWW – TSG Niederrad2 7:0
Hier spielte der Gegner wieder gewohnt langsam. Unsere Kicker erzielten die Tore  – angefeuert von unserer E4; vielen Dank auch! – spielerisch leicht und fast ohne Gegenwehr. Noch während des Spiels fragte ich den Niederräder Trainer, wie es möglich war, gegen den FSV nur 1:0 zu verlieren. „Weil wir da Fußball gespielt haben. Wir waren gut und hatten Chancen. Wir hatten jetzt zweieinhalb Stunden Wartezeit und sind vielleicht festgefroren oder eingeschlafen. Außerdem waren alle Bälle haltbar. Unser Torwart ist gerade schwach.“ Wenn er mir erzählt hätte, dass er immer Badeurlaub an der Antarktis macht, hätte das ungefähr genauso plausibel geklungen. Aber die haben wirklich nur 0:1 gegen den FSV verloren. Aber vielleicht ist der FSV ja doch nicht so stark und wir waren in diesem Spiel ungewöhnlich schwach?

Tore: Deniz (3), Malte (2), Adrian und Anton.

Damit war der erste Turniertag vorbei. Blau-Gelb, das nur (!) 1:3 gegen den FSV unterlag, müsste nun am zweiten Tag schon mit 9:0 gegen Niederrad gewinnen, um uns noch von Platz 2 in der Gruppe zu verdrängen. Schwer vorstellbar.

Das Spiel läuft jetzt gerade, während ich das schreibe. An diesem zweiten Turniertag muss ich nämlich zu Hause bleiben und unseren Torwart gesund pflegen, der sich gestern leider erkältet hat. Das bedeutet vermutlich, dass Furkan1 das Tor hüten muss. Das musste er übrigens letztes Jahr auch schon und da gewann er den Pokal als „bester Torhüter“.

Ich könnte ja mal den Herrn Scheible anrufen und fragen wie es steht und ein bisschen im „live-ticker“-Stil weiterschreiben.

Anfangs funktionierte die Kommunikation noch nicht so recht, da spielte ihm die Technik einen Streich: Herr Cezanne mit seinem neuen Öko-Handy, hier die Sende-Einheit

Mal sehen ob es klappt.

„Hier Houston, ich rufe Raumstation Goldstein!“.

„Hier Scheible. Ich weiß nichts, ich frag mal den Herrn Duran. (Pause) Also: Der Trainer von Blau-Gelb wusste bereits, wie die Spiele heute ausgehen würden. Also brauchten sie gar nicht mehr anzutreten. In Zukunft wird Blau-Gelb seine Spiele grundsätzlich rein mental durchführen.“

Damit ist klar: Viertel-Finale erreicht! Gegner vermutlich Rodheim, die gestern einen ganz starken Eindruck gemacht haben. Wir dürfen gespannt sein – oder „Spannung, Erotik, Fußpilz!“ wie man in der Zeit meiner Jugend zu sagen pflegte!

Viertelfinale: RWW – SG Rodheim
12:03 Jetzt müsste Anpfiff in Goldstein erfolgt sein. Wo bleibt Scheible?

12:10 Immer noch keine Meldung. Soll ich mal die Leitung prüfen? Nein, erst mal ins Badezimmer und Handtücher falten.

12:17 Hallo, ich rufe Scheible! – „Hallo, hier ist die Mobilbox von Volker Scheible.“

12:19 Hallo, ich rufe Kasimir! – „Hallo: Es sind fünf Minuten gespielt. Anton hatte schon drei gute Chancen, einen Lattentreffer. Die sind vorne gut, haben aber hinten Lücken. Wenn wir so weiterspielen klingelts. Eine gute Chance hatten die auch. Die haben immerhin 13:0 Tore in den Gruppenspielen gehabt. Aber es sieht gut  aus. Wir melden uns.

12:24 Immer noch nix gehört. Kaffee ist auch leer getrunken. Torwart holt sich

Taschentuch.

12:28 Immer noch kein Tor in Goldstein? Uffreschend!

12:31 Wir beobachten die Uhr. Der Sekundenzeiger schleicht, scheint müde zu sein. Vielleicht sollte man ihn auswechseln?

12:32 Torwart will unbedingt anrufen.

12:33 Schlimmer als bei BL-Radioübertragungen früher.

12:34 Na da melden wir uns halt wieder: „Hallo Goldstein!“. „Hier Kasimir. Wir kommen nicht mehr nach vorne. Zu viele Ballverluste, Fehlpässe. Über links geht nichts mehr. Rodheim hat sich nach zehn Minuten gut eingestellt. Wir hätten am Anfang die Torchancen nutzen müssen… Schlusspfiff! 0:0. Wie geht’s jetzt weiter? Neun-Meter-Schießen! Drei Schützen nur. Wer schießt? Ich würde Deniz, Furkan2 und Adrian schießen lassen… Jetzt stellen sie sich vor mich, ich seh nichts mehr. Na prima! …Ja. Deniz schießt. Der Torwart steht zu weit links. Deniz muss ins rechte Eck schießen. Macht er. Ja! 1:0. Jetzt Rodheim. Furkan1 ist heute schon zweimal ordentlich geflogen. Die Bälle gingen aber vorbei. Der Rodheimer schießt. Genau auf den Mann. Schwach. Ja! Jetzt Furkan2. Läuft an. Pfosten! Eieiei! Eieieieiei! Au! Jetzt der beste Rodheimer. Der schießt gleich das Netz durch. Macht er, ja. Was für ein Strahl! Jetzt der Ron. Er hat keine Trainingsjacke an. Nein. Doch der Adrian. Der schießt mit Trainingsjacke. Da hab ich jetzt ein schlechtes Gefühl. Torwart steht zu weit vor dem Tor. Adrian läuft an. Ja, links unten! Zwei zu eins! Jetzt Rodheim. Genau auf den Torwart. Ja, das war es! Halbfinale!

Ja! Torwart: “Jaaaaaaaaaaa!…chhchchrrmmmchrrrssssttt! fffffffhhhhmmmm chrrrmchrhe he! Jjjja!“

Also:

Viertelfinale: RWW – SG Rodheim 0:0; 2:1 nach Neunmeterschießen.
 12:45 „Hier Kasimir. Halbfinale gegen FSV Frankfurt.“

Na, ja. Wie haben die denn heute gegen Goldstein2 gespielt?

„0:0! Unfassbar!  – Wir melden uns.“

 14:11 Die hatten im Viertelfinale 21 Minuten Rückstand. Das Halbfinale sollte um 13:53 beginnen. Wenn es dabei geblieben ist geht es in drei Minuten wirklich los. Wahrscheinlich aber etwas später. Vermutlich.

Halbfinale: RWW – FSV Frankfurt

14:15 Das Telefon schweigt beharrlich. Ich mach mal einen Kamillentee für die Nerven. Aber mit dem Halbfinale ist in diesem Turnier eigentlich schon das Maximum erreicht. Vermutlich sind Kickers Offenbach und SC Goldstein die anderen beiden Halbfinalisten. Gegen solche Gegner gewinnen wir vielleicht eins von zehn Spielen. Aber vielleicht ist ja heute Rot-Weiss das neue Blau-Gelb.

 14:21 „Hier Kasimir. Wir haben 0:3 verloren. Wir haben aber besser gespielt als gestern, hatten diesmal auch selbst Torchancen. Aber der FSV war hoch motiviert und insgesamt besser. Und hingelangt haben sie auch wieder, allerdings hat der Ron auch mal dagegen gehalten. Einige Spieler von uns waren in ihren Aktionen zu langsam. Das ist gegen einen solchen Gegner tödlich. Aber nicht schlimm: So darf man verlieren. Furkan1 war gut im Tor, hat aber auf Linksaußen gefehlt.

Parallel läuft gerade das Neunmeterschießen: Goldstein gegen Offenbach. Ich würde lieber gegen Offenbach spielen. Ein Offenbacher hat schon verschossen und so, wie die sich eingekickt haben, wird der nächste auch verschießen, ja, übers Tor. Spiel um Platz drei gegen Kickers Offenbach.

Endspiel: Goldstein gegen FSV.“

Gut, also nicht das neue Blau-Gelb:

Halbfinale: RWW – FSV Frankfurt 0:3
Und Zeit offenbar wieder aufgeholt.

Jetzt wäre doch ein Erfolg gegen die Kickers schön. Ich hab die gestern gesehen und unbezwingbar scheinen sie nicht zu sein. Abwarten und Tee trinken.

Spiel um Platz 3: RWW – Kickers Offenbach 2:2, 0:1 im Neunmeterschießen
15:51 Hallo, ich melde mich live vom Sportgelände an der Okrifteler Straße. B-Jugend-Hessenliga Spiel Walldorf gegen Hünfeld. Halbzeitstand 0:2. Was tut sich in Goldstein, Kollege Kasimir?

„Das Spiel läuft gerade. Es steht 1:0 für Kickers Offenbach. Bei uns lassen die Kräfte nach. Felix ist verschwunden, ich weiß nicht wohin. Malte ist gar nicht erst gekommen. Wir haben nur noch einen Auswechselspieler und Micki hat noch Konditionsrückstand…jetzt aber mal ein guter Angriff …Deniz auf Furkan2 1:1. O.K. Jetzt geht vielleicht noch was. …wieder eine gute Situation …jetzt spiel …nein, schade …nein, was ist das …der eine tritt über den Ball, der andere spielt zu kurz zum Torwart zurück, ein Offenbacher geht dazwischen 2:1 für Offenbach. Wie ist die Situation in Walldorf.“

Auch in der Halbzeitpause tut sich einiges. Herr Duran ist gerade aufgestanden, vertritt sich die Beine und winkt. Ich gebe jetzt ab in die angeschlossenen Funkhäuser.

16:02 „Hier wieder Kasimir. Die letzten Sekunden laufen. Adrian hat noch Luft und hängt sich gut rein. RW noch mal im Angriff. Scharfe Hereingabe …Tor…Eigentor von Kickers Offenbach. Neunmeterschießen, denn der Schiri pfeift ab. Was tut sich in Walldorf?“

Herr Duran hat wieder Platz genommen. Das Spiel läuft, aber das Zielwasser haben wir heute nicht erfunden.

16:08 „Hier Kasimir aus Goldstein. Leider verloren im Neunmeterschießen. Wieder ein Pfostenschuss. Zweimal hat der Offenbacher Torwart sehr gut gehalten. Ein Schuss von Offenbach ging an die Latte, ein Treffer hat gereicht.

Mit dem letzten Aufgebot war das jetzt noch recht ordentlich zum Abschluss. Und was passiert in Walldorf?“

Hier ist der Herr Duran gerade wieder aufgestanden.

„Danke. Wir machen weiter mit Musik.“

Mit nur zwei Siegen aus sieben Spielen konnte in diesem gut besetzten Turnier unter 20 Mannschaften ein sehr guter 4. Platz erreicht werden. Das ist ökonomisch. Mit den Leistungen konnte man im Ganzen zufrieden sein. Für viele Spieler gab es reichlich Spielpraxis, die sich auszahlen kann. Gegen den FSV wurden Grenzen aufgezeigt, die aber nicht so weit liegen, als dass man sich ihnen zumindest nicht annähern kann.

Ach ja: Sieger wurde übrigens der gastgebende SC Goldstein, der den FSV Frankfurt nach einem verbissenen Kampfspiel mit 3:2 im Neunmeterschießen besiegte.

Weiter geht es schon am Mittwoch im Punktspiel bei Olympia Biebesheim, das zuletzt und auch im Hinspiel gut gespielt hat. Schaun wir mal.

Heute aber spielten:
Yannick Cezanne (1.Tag), Furkan1 Duran (1. Tag im Feld, 2. Tag im Tor) – Adrian Scheible (1 Tor), Anton Kasimir (1), Cameron Royo,  Deniz Oral (5), Derenik Wolff (1),  Felix Beisler, Furkan2 Karabulut (2), Malte Reichart (nur 1. Tag, 2 Tore), Micki Neway. (1 Eigentor Kickers Offenbach). 

(mc)

Die Bildergeschichte zum Spieltag gibt‘s hier!

Die Bilder zum Turnier gibt‘s hier!

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gelesen: 1246 · heute: 3 · zuletzt am: 10. August 2020

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