Achtelfinale Kreispokal

Letzte Kühkopfschnaken summen:

„Fußballsommer, lebe wohl!“

Stechen kurz noch mal nen Dummen.

In den Küchen dampft schon Kohl.

SKG Stockstadt – RW Walldorf 1:9 (0:4)

Der Pokal führte uns heute nach Stockstadt, wo immerhin die fünftbeste Mannschaft der vergangenen Saison auf uns wartete. Im letztjährigen Auswärtsspiel waren wir zwar deutlich überlegen gewesen, weil aber die Konter der Gastgeber gesessen hatten, hatte es nur einen mühsamen 5:3-Erfolg gegeben. Wir waren also gewarnt. Noch dazu muss jedes Spiel erst einmal gespielt werden, wie Herr Cezanne sagte. Und der Pokal hat eigene Gesetze, gab Herr Duran zu bedenken.
Andererseits hatten die Stockstädter in den letzten Qualifikationsspielen keine besonders beeindruckenden Ergebnisse erzielt (z. B. ein schlappes 4:4 in Mörfelden). Das relative Stockstädter Formtief liegt nach Meinung eines Betreuers daran, dass die Stockstädter 18 Spieler des Jahrganges 2000 hätten: zu wenige um zwei Mannschaften anzumelden. Da aber alle Spieler auch Spielpraxis bekämen, würde man selten mit der besten Mannschaft antreten oder auf dem Platz stehen.
Heute würden außerdem beide Torhüter fehlen. Deswegen hätte man „den Kleinsten“ ins Tor gestellt. An diesem lag es aber keineswegs, dass es am Ende eine deutliche Niederlage für seine Mannschaft gab, denn er konnte eine ganze Reihe an Torschüssen entschärfen.

Die Oral-Karabulut-Sieben zeigte heute ein gutes, flüssiges Spiel – kampfstark und kombinationssicher. Die Stockstädter mussten viel laufen. Nach Mickis 1:0-Treffer hatte Stockstadt zunächst Glück, dass einige Walldorfer Torschüsse ihr Ziel knapp verfehlten – z. B. als Tristan in der 13. Minute den Pfosten und Deniz in der 16. Minute den Innenpfosten traf. Kurz darauf hatte dann aber Stockstadt eine 100%ige, die Yannick mit einem „Monster-Safe“ (O-Ton Team-Manager Kasimir) entschärfte.
In der 19. Minute erlief Ron einen Ball am langen Torpfosten und knipste das 2:0. Spätestens jetzt war Schluss mit Pokaldramatik im Stockstädter Schnakenstadion.
Deniz (21.) mit einem Schuss „durch den Torwart durch“ (Kasimir) und Furkan1 mit schönem Flachschuss erhöhten bis zur Pause auf 4:0.

Nach der Pause gab es weiter Chancen am Fließband für die Unsrigen. In der Defensive waren wir sehr aufmerksam und konsequent, so dass die Stockstädter nur selten zum Torabschluss kamen. In der 27. Minute erzielte Micki nach Vorarbeit von Malte das 5:0. Eine Minute später köpfte er an die Latte. Adrian (Halbdistanzschuss, 30.), Furkan2 (flach und gezielt neben den Pfosten, 37.) und noch mal Adrian nach einer Ecke (45.) erhöhten auf 8:0. Eine Minute später tankte sich Deniz durch, schob den Ball am Torhüter vorbei. Micki berührte den Ball vor Überschreiten der Linie deutlich hörbar – eine Richtungsänderung des Balles konnte ich aber nicht ausmachen. Deswegen rechne ich das Tor mal Deniz an, wenn der Herr Team-Manager auch die deutlich hörbare Stollenberührung zu Bedenken gab.

In der 50. und letzten Minute kamen die Gastgeber doch noch zum Ehrentreffer und es wurde noch mal laut in der Stockstädter Fankurve. Der Schiri ließ eine Minute nachspielen, in der Stockstadt auf den 2. Treffer drängte, zu dem es dann aber doch nicht mehr kam.
Die Stockstädter gratulierten zu unserem guten Spiel und hoben auch das gute Auftreten unserer Spieler hervor („Die spielen miteinander, keiner meckert, alles gut so.“).

Es war übrigens ein recht schöner frühherbstlicher Abend: Abendsonne, feuchte und schon kühle Luft. Und wirklich waren noch die Schnakenschwärme unterwegs, für die diese Gegend berühmt ist. Herr Kasimir wurde auch öfter gestochen. Um den Schnaken eine gewisse Mindestauswahl zu

Erinnerten sehr stark an das Astheimer Spielsystem: Rheinschnaken

Erinnerten sehr stark an das Astheimer Spielsystem: Die reichlich vorhandenen Rheinschnaken

bieten, blieb ich in seiner Nähe stehen. Merkwürdigerweise wurde ich von den Schnaken aber verschmäht. Auch Herr Kasimir wunderte sich, denn gewöhnlich würde z. B. seine Gattin lieber gestochen werden als er selbst, und nicht alleine damit trage sie zu einem schönen Familienleben bei.

Und wer wartet im Viertelfinale? Die Freunde aus Erfelden – bei denen wir auch am Samstag bei der Quali zu Gast sein werden – und von Eintracht Rüsselsheim werden im Lostopf sein. Der Ergebnisticker meldet eine 1:5-Niederlage der Biebesheimer bei der SKV Büttelborn. Hier glaube ich aber noch an einen Zahlendreher und erwarte  Biebesheim im Viertelfinale. Auch der VfR Groß-Gerau, Sieger der letztjährigen 2. Liga, ist zu beachten. Trebur und die Leichtgewichte aus Mörfelden sind die letzten verbliebenen Amateure im Wettbewerb. Der achte Teilnehmer wird noch zwischen Opel Rüsselsheim und dem leicht favorisierten SV 07 Bischofsheim ermittelt.

Heute aber spielten:
Yannick – Adrian (2 Tore), Cameron (1), Deniz (2), Felix, Furkan1 (1), Furkan2 (1), Malte, Micki (2), Tristan.

Die Bildergeschichte schichtet schier hier!

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gelesen: 2697 · heute: 3 · zuletzt am: 16. September 2019

1 Antwort zu “Achtelfinale Kreispokal”

  1. Betreuergattin 30. Sep, 2010 am 20:59 #

    waaaaas? es gab schnaken?????? warum hat mir keiner bescheid gesagt, ich wäre doch gekommen!!

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