Hallenkreismeister 2011: Rot-Weiß Walldorf

Spielt die Mannschaft konzentriert

Wird es für die andern schwer

Bällchen läuft dann wie geschmiert

Gegner kommt nicht hinterher

Im letzten Jahr hatten wir am Endrundentag nicht die allerbeste Tagesform erwischt und hatten das Endspiel im Siebenmeterschießen verloren. In diesem Jahr hatte der Trainer mehr Wert auf das gestrige Turnier in Heusenstamm gelegt. Vielleicht war der Druck dadurch etwas geringer und damit im Sinnes des Yerkes-Dodson-Gesetzes optimal. Denn heute gab es, was unsere Leistung betrifft, wirklich nichts zu mäkeln. Und das, obwohl Manager Kasimir am Morgen „kein gutes Gefühl“ hatte. Fairerweise muss ich zugeben, dass ich nach dem gestrigen Tag auch „kein gutes Gefühl“ hatte, denn in den schwierigen Spielen waren unsere Spieler zu wenig präsent gewesen und ich hatte befürchtet, sie seien „überspielt“.

Gespielt wurde ohne Bande, auf kleine Tore, Spielzeit je 15 Minuten und mit fünf Feldspielern. Es gab zwei Vierergruppen. Die Gruppensieger standen im Endspiel. Man durfte sich also keinen Ausrutscher leisten.

Vor der Halle trafen wir unseren Freund aus Erfelden, den Ex-Trainer der dort ansässigen SKG. Er verkündete, dass sein – sehr talentierter – Sohn Nils heute sein erstes Spiel für unseren heutigen Gegner im ersten Spiel bestreiten würde. Er zeigte sich dann leicht erschüttert, dass wir noch keinen Plan hatten, wer unser erster Gegner sein würde. Bis zum Anpfiff wussten wir es aber. Herr Karabulut mutmaßte, dass er dort hingegangen ist, weil es dort so viele Kinder gibt. Das ist eine Insiderbemerkung, deren Sinn sich erschließt, wenn man hier in den Berichten zu spielen gegen Erfelden und Büttelborn stöbert (man benutze die Suchfunktion rechts).

1. Gruppenspiel: RWW – SKG Büttelborn 2:1
Wir begannen gleich sehr gut, hatten vier oder fünf glasklare Chancen, von denen Furkan1 und Deniz zwei verwerteten. Das war auch nötig gewesen, denn besagter Nils aus Erfelden schoss nach einer schönen Einzelleistung sein 1. Tor für Büttelborn. In der Folge gingen die Büttelborner engagiert zur Sache. Letztlich reichte es aber nicht, um eine klare Ausgleichschance zu erspielen.
Tore: Furkan1, Deniz

Büttelborn zeigte danach zwei schwächere Spiel. Sie unterlagen dem VfR Groß-Gerau mit 1:3 und erreichten im Nachbarschaftsduell mit Klein-Gerau ein 2:2.

2. Gruppenspiel: RWW – SV Klein-Gerau 5:0
Die Klein-Gerauer konnten sich bei ihrem guten Torhüter bedanken, dass es keine noch höhere Niederlage gegeben hatte. Eigentlich das gleiche Fazit wie gestern: wenn man unseren Jungs nur ein wenig Spielraum gibt, ist sozusagen Polen offen. Nur kurz vor Schluss war es einmal vor unserem Tor turbulent. Furkan1 köpfte aber einen strammen Schuss unaufgeregt von der Torlinie.
Tore: Micki (2), Tristan (2), Adrian.

3. Gruppenspiel: RWW – VfR Groß-Gerau 0:0
Weil die großen Gerauer nur mit 2:0 gegen die kleinen Gerauer gewonnen hatten, würde uns zum Gruppensieg ein Unentschieden reichen. Unsere 2000er waren überlegen, spielten einige Hundertprozentige heraus, die auf kuriose Weise nicht zu Toren führten. Wenn man seine Chancen nicht nutzt, rächt sich das im Fußball. Der Gegner kommt einmal vors Tor und man hat verloren. Die Gerauer bekamen dann auch ihre Chancen. Yannick im Tor wurde heute – wie so oft – kaum geprüft. Wenn er dann aber doch einmal gebraucht wird, ist er auf dem Posten. Und so war es auch heute.

Endlich einmal entpsannt Fußball geniessen: rww2000-Fans

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Endspiel um die Kreismeisterschaft: RWW – Eintracht Rüsselsheim 5:0
Die Rüsselheimer hatten in der anderen Gruppe einen tollen Ball gespielt und waren mit drei Siegen und 12:3 Toren verdient ins Finale gekommen.
Kaum hatte das Spiel begonnen, geschah die Katastrophe. Die Speicherkarte meiner Kamera war voll und ich hatte die zweite Karte zu Hause vergessen! Heute früh war außerdem mal wieder meine Brille auseinandergefallen. Ich hatte deswegen Kontaklinsen anziehen müssen. Diese sind aber auf Weite eingestellt und ich konnte bei der Bedienung der Kamera kaum etwas sehen. Ich löschte also blind irgendwas aus den vorangegangenen Spielen, um ein paar Endspielbilder zu bekommen.
Unten auf dem Platz war es allerdings nur für Rüsselsheim einigermaßen katastrophal. Chancen am Fließband und schnelle Tore. Deniz war wie aufgedreht und traf gleich viermal. Das zwischenzeitliche 2:0 hatte Adrian erzielt.

Insgesamt darf man heute aber allen Spielern sehr gute Leistungen bescheinigen. Anton hatte sich in dieser Woche im Training am Kopf verletzt und hatte deswegen gestern pausieren müssen. Heute zeigte er eine sehr ansprechende Form. Trainer Oral stellte daraufhin Überlegungen an, „ab und zu mal jemanden in die Bande zu knallen“, um Entwicklungsprozesse im Großhirn zu fördern und Formsteigerungen zu bekommen.

Das Schlusswort sprach Herr Kasimir, indem er auf seine optimistische Einstellung hinwies. „Man darf halt nicht so pessimistisch sein, von schlechtem Gefühl und so etwas reden. Man muss sich sagen: So das packen wir heute! Und dann läuft es auch!“
Wenn man aus allen Spielern die heute fehlten – Adil, Derenik, Felix, Lorenz, Malte und Özkan  – eine Mannschaft gebildet hätte, hätten wir das Finale wahrscheinlich auch gewonnen. So weit lehne ich mich mal aus dem Fenster.

Heute aber spielten:
Yannick – Adrian (2), Anton, Cameron, Deniz (5), Furkan1 (1), Furkan2, Micki (2), Tristan (2).

Zur Fotostory (ohne Story) geht’s hier!

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gelesen: 3973 · heute: 9 · zuletzt am: 21. Oktober 2020

1 Antwort zu “Hallenkreismeister 2011: Rot-Weiß Walldorf”

  1. Stefan Pons 09. Feb, 2011 am 18:00 #

    Meine Gratulation zur gewonnenen Hallenkreismeisterschaft – das Wochenende stand ganz im Zeichen von Rot-Weiß

    Herzliche Grüße
    Stefan

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