6. Meisterschaftsspiel Kreisliga 2010/11

Geheimnisvolles Derbyspiel

Du hörest keinen Ton

Wohl nur die Ahnen schrei´n hier viel

Denn hart gekämpft wird schon

RW Walldorf – SKV Mörfelden 8:0 (5:0)

Nach gefühlten hunderten von Spielen und gefühlten Zehntausenden an Anfahrtskilometern in den letzten fünf Jahren, hatten wir heute einen außergewöhnlich exotischen Gast im neuen Walldorfer Kunstrasenstadion: die SKV Mörfelden. Mal das eine oder andere Turnier ausgenommen: heute war das erste reguläre Spiel gegen unseren Nachbarn. Herr Oral hatte seinen Spielern in der Kabine noch erklärt, was ein Derby ist. Das war auch gut, denn fühlen konnte man das nicht. Und das war natürlich auch wieder gut. Bei den Zuschauern herrschte eine nüchterne und sachliche Atmosphäre. Spielermütter beider Lager sollen sich sogar ein wenig unterhalten und angefreundet haben. Den Vätern soll immerhin eine friedliche Koexistenz gelungen sein

Besonders in den ersten 15 Minuten kamen die Mörfelder kaum an den Ball und allein die etwas fehlende Konzentration beim Abschluss war Schuld daran, dass nicht noch mehr Tore fielen. Ich finde jetzt gerade meinen Zettel nicht, auf dem ich die Torschützen notiert habe und berichte deshalb vorläufig aus meinem Gedächtnis – also nicht traurig sein, liebe Kinder und Eltern, falls etwas nicht stimmt: 1:0 Adil, 2:0 Micki, 3:0 Adil: jeweils nach Ballstaffetten fast ins Tor getragene Bälle. 4:0: Tristan mit sattem Schuss von der Strafraumgrenze. 5:0: von Ron nach schöner Ecke von Deniz. Mörfelden kam so überhaupt nicht vor unser Tor und Yannick hatte vielleicht drei Ballkontakte nach Rückpässen.

Herrliches Walldorf: so viele Sonntage!

Herrliches Walldorf: so viele Sonntage!

Die Fachleute vermuteten, dass die Mörfelder in der 2. Halbzeit endgültig zusammen brechen würden. Aber es war dann eher wie am Abend bei Deutschland gegen Kasachstan. Die Rot-Weissen spielten weniger konzentriert und prüften den Mörfelder Torhüter zu oft erfolglos mit Weitschüssen. Die Mörfelder kämpften sich ins Spiel und zeigten, dass sie auch Fußball spielen können. Herr Kohm, der hinter unserem Tor stand, berichtete, dass Yannick drei oder vier brenzlige Situationen bereinigen konnte, weil ihn sein Lauf- und Ballgeschwindigkeitsberechnungscomputer meist die richtigen Entscheidungen treffen lässt. Aufgrund ihres nimmermüden Einsatzes hätten die Blau-Weißen aber ihr Ehrentor verdient gehabt. Das sage ich, auch wenn die rot-weißen Derbyahnen bei dieser gönnerhaften Bemerkung zu Grummeln beginnen, weil man dem Derbygegner normalerweise nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gönnt.
Die drei Tore in Halbzeit 2 wurden erzielt, als jeweils energisch bis vors Tor durchkombiniert wurde. Adil, Micki und Deniz gaben dabei jeweils den letzten Schubser zum Überqueren der Torlinie.

Die anderen haben heute eher für uns gespielt: durch die Niederlagen der beiden Rüsselsheimer Mannschaften hat sich unser Vorsprung an der Tabellenspitze vergrößert. Ein Sieg am nächsten Samstag gegen den Tabellenzweiten Büttelborn könnte schon eine Vorentscheidung sein.

Heute aber spielten:
Yannick – Adil (3 Tore), Anton, Cameron (1), Deniz (1), Felix, Furkan2, Lorenz, Micki (2), Tristan (1).
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gelesen: 2015 · heute: 2 · zuletzt am: 30. Juli 2021

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