Unsere 2000er gewinnen den Kreispokal

Endspiel wartet, hält ganz still

Was kann ich gewinnen?

Mit dabei sein, wenn ich will,

Darf ganz von vorn beginnen

RWW – SV 07 Bischofsheim 14:1 (8:1)

Der Weg zum Finale: 25:0 bei SKG Walldorf, 9:1 bei SKG Stockstadt, 10:2 gegen SKV Büttelborn, dann der einzige wirkliche Pokal-Fight: das 4:3 beim VfR Groß-Gerau. Heute also das Endspiel in Nauheim gegen den SV 07 Bischofsheim und der unvermeidliche running gag unserer Berichterstattung, immer dann wenn es gegen diesen Gegner geht: gegen diesen Gegner gab es vor beinahe drei Jahren die letzte Niederlage gegen eine Mannschaft aus dem Kreis Groß-Gerau – und sie ist überhaupt die einzige Mannschaft im Kreis, die überhaupt je gegen unsere 2000er gewinnen konnte. Nimmt man die Leistungen der beiden Mannschaften heute zum Maßstab, dann ist das eigentlich schwer vorstellbar. Oder es spricht dafür, wie gut unsere Trainer und unsere Spieler seither gearbeitet haben.

Champions League: Die Herren Royo dem Ereignis angemessen!

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Die Vorzeichen waren dank der zuletzt überragenden Leistung gut – trotz urlaubsbedingtem Fehlen von Adrian, Tristan, Malte und Lorenz, sowie religionsbedingtem Fehlen von Ron, Anton und Felix. Ganz so schlimm kam es dann freilich doch nicht. Lorenz und Tristan flogen gerade noch rechtzeitig ein. Tristan hatte zwar im Flugzeug offenbar einen Zug bekommen und deswegen eine Art Genickstarre, konnte aber besonders in der 1. Hälfte immer dann wirksam eingreifen, wenn sich das Spiel im Korridor seines Sichtfeldes bewegte. Und auch Ron erschien erfreulicherweise. Man sollte zwar beim Beten nicht Fußballspielen, aber dagegen, dass man beim Fußballspielen betet, kann ja der liebe Gott nichts haben. Und wenn man das Spiel so schön spielt wir unser Cameron, betet wahrscheinlich auch der liebe Gott oder er bekommt vielleicht selbst Lust, mal die Stollenschuhe zu schnüren.

Nach leicht holprigem Beginn – wars der ungewohnte saftige tiefe Naturrasen oder die ungewohnte 16-Uhrige Spätnachmittagszeit? – kam doch schon bald der gewohnte Zug ins Spiel. Furkan1 beendete in Minute 5 eine längere Ballstafette und begann den Torreigen. Schon eine Minute später war der Linksaußen unseres Gegner durchgebrochen, schoss an den Pfosten und schob den Abpraller dann ins Tor. Der Torjubel der Bischofsheimer Anhängerschar sollte jedoch heute ihr einziger bleiben. Die Mannschaft unseres Gegners agierte sehr respektvoll. Die Verteidiger rückten nicht nach, beteiligten sich wenig, so dass große Räume für unsere Spieler entstanden. So durfte Micki in zentraler Mittelfeldposition erstmal im Kreis laufen und dann – da niemand ihn störte – einen schönen Distanzschuss zum zwischenzeitlichen 5:1 ausführen.

Der Nauheimer Stadionsprecher hatte nicht nur Mühe mit dem Toransagen hinterher zu kommen, er hatte auch immer wieder Schwierigkeiten mit der Aussprache der Namen der Torschützen. Und das hatte ich befürchtet. Ich hatte das befürchtet, weil ich selbst die Namen auf den Spielberichtsbogen geschrieben hatte. Ich hatte den Stadionsprecher extra auf meine nicht sehr leserliche Handschrift hingewiesen. War es Übermut, war es allzu voreiliges Vertrauen in meine seriöse Erscheinung, die ihn sagen ließ, dass er alles gut erkennen könne? Mein Dank gilt jedenfalls Frau Choukairi, die ihm zu in der zweiten Halbzeit zu Hilfe eilte, als er gerade resigniert aufgeben wollte.

Leichter hatten es unsere Spieler, denn sie konnten sich jederzeit aufeinander verlassen. Tempo rausnehmen, mal den Torhüter ein bisschen mitspielen lassen, dann wieder Tempo anziehen, in die Spitze spielen und den Nebenmann das Tor schießen lassen.

Am Ende hieß es also 14:1 und ich verweise, was die Torschützen angeht auf die Mannschaftsaufstellung am Ende des Textes.

Demnächst werden wir noch ein Meisterschaftsspiel gegen die Bischofsheimer haben und dann werden sie vielleicht ein bisschen courargierter auftreten und mit einer besseren Tagesform auch ein besseres Resultat erzielen.

Die nächsten Wochen werden es dann aber in sich sich haben: Bezirkspokalrunde, Kreismeisterschaftsendspiel, Bezirksmeisterschaftsturnier und der Cordial-Cup in Tirol.

Dort sind übrigens gestern die Gruppen ausgelost worden. Unsere Gegner: TSV 1860 Rosenheim, Medrisiotto Calcio aus dem Tessin, FC Luton Town aus England, NK Radomlje aus Slowenien – und der absolute Knaller: TV Lampertheim aus Hessen!

Heute aber spielten:
Yannick – Adil (2 Tore), Cameron (2), Derenik (2), Deniz (2), Furkan1 (2), Furkan2 (1), Lorenz, Micki (2), Tristan.

Eine kleine Foddogeschischd

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gelesen: 2324 · heute: 3 · zuletzt am: 7. April 2021

1 Antwort zu “Unsere 2000er gewinnen den Kreispokal”

  1. Reinhard 10. Mai, 2011 am 21:42 #

    Jetzt kann ich endlich an der richtigen Stelle gratulieren. Die E3 gratuliert dem Kreispokalsieger 2011 recht herzlich.

    Reinhard

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