Freundschaftlicher Trainingsvergleich mit der C2

Männer wollen draußen sein

Wolln in kurzen Hosen rennen

Männer sind nicht gern allein

Schön, dass alle sich hier kennen

6. Freundschaftsspiel: RWW – RWW C2 3:2 (2:1, 0:1, 1:0)

Hallo erstmal. Ich weiß nicht, ob Sie´s schon wussten. Dass ich vom Handball komme. Aus eigener Erfahrung als Spieler und Spielervater hatte ich die Erkenntnis gewonnen, dass man es besser unterlassen sollte, Mannschaften unterschiedlicher Jahrgänge aus dem eigenen Verein gegeneinander spielen zu lassen. Das gab immer böses Blut und es entstanden Feindschaften, die erst durch jahrelange Diplomatie langsam abgebaut werden konnten.

Nichts davon war heute bei den beiden Vergleichen zwischen unseren 2000ern mit den 98ern aus der C2, sowie im zeitgleich laufenden Spiel zwischen der 2000er Kämpfnertruppe gegen die 99er zu sehen. Es wurde zwar gekämpft, aber stets in freundschaftlicher Atmosphäre. Dafür haben sich besonders die älteren Jahrgänge ein Lob verdient. Der Funke sprang anscheinend auch ins Publikum über, denn sogar Herr Scheible überschüttete den Schiedsrichter demonstrativ und lautstark mit Lob. Dieser wurde nach anfänglicher Freude aber zunehmend misstrauisch, ob Herr Scheible da nicht etwa einen neuen Weg der Schiedsrichterbeeinflussung eingeschlagen hat.

Auf dem Platz lief bei unseren Jungs der Ball ganz eindeutig flüssiger durch die Reihen als bei der C2. Es wurde kombiniert und es wurden Chancen herausgespielt. Die zwei Jahre älteren Vereinskameraden versuchten eher mit Einzelaktionen oder mit schnell nach vorne geschlagenen Bällen, ihre körperliche Überlegenheit in die Waagschale zu werfen.

Nach einem Angriff über die rechte Seite köpfte Deniz im Nachsetzen den Ball zum 1:0 in die Maschen. Enes legte wenig später nach einer Kurzpassstafette nach. Noch vor der Drittelpause spitzelte ein C2-Spieler eine Freistoßflanke an unserem Torwart vorbei.

Das 2. Drittel konnte hauptsächlich in die Hälfte des Gegners verlagert werden.

Einige Chancen ließ man aus. Das Tor machte die C2, als es uns nicht gelungen war, den Ball aus der Abwehr zu spielen.

Tolle Geste, bot er sich bei dem aufkommenden Gewitter doch unverzüglich als Blitzableiter an, und zwar für alle Mannschaften: Herr Scheible.

Tolle Geste, bot er sich bei dem aufkommenden Gewitter doch unverzüglich als Blitzableiter an, und zwar für alle Mannschaften: Herr Scheible.

 

Im dritten Drittel setzte sich dann Adrian ganz wunderbar auf der linken Angriffseite durch und behielt die Übersicht, als er nicht sofort schoss, sondern den Ball nach rechts auf den freistehenden Anton spielte. Dieser brauchte ihn dann nur noch ins leere Tor zu befördern.

Ein Regenguss und von fern vernehmliches Donnergrollen sorgte dann für den verfrühten Schlusspfiff und sicherte den verdienten Sieg.

Die 99er hatten zu diesem Zeitpunkt die Kämpfnermannschaft mit 9:6 besiegt. Ich habe aus den Augenwinkeln ein paar ganz wunderbare Treffer von Tristan und Derenik beobachtet.

Am Rande des Geschehens hatten wir endlich mal Gelegenheit, uns über die Kindergartenzeit unserer Sprösslinge zu unterhalten. Frau Diehl bewies dabei komödiantisches Talent, als sie die Erzieherin ihres Sohnes Lorenz imitierte („Frau Diehl, schön dass ich Sie sehe! Der Lorenz wollte heute überhaupt nicht aufräumen und er hat sogar mit einem Stuhl nach mir geworfen! …“). Im Überschwang warf sie allerdings leider ihren Schirm in ein Häuflein Dreck, welcher dann am Schirm kleben blieb. Ich tippte auf Vogelscheiße, Frau Diehl glaubte Erbrochenes erkannt zu haben. Herr Scheible schaute es sich genauer an, und war der Meinung, dass das Erbrochene ehemals ein Croissant gewesen sein könnte.

Heute aber spielten:
Yannick – Adrian, Anton (1 Tor), Cameron, Can, Enes (1), Deniz (1), Furkan1, Furkan2, Lorenz, Malte, Okan, Yannick2.

Zusammenfassung für alle die lieber Bilder anschauen

Tags:

gelesen: 1572 · heute: 2 · zuletzt am: 18. Juni 2021

Bisher keine Kommentare.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Sie müssen angemeldet sein um einen Kommentar zu schreiben.