Abschlusstest bei Germania 94 Frankfurt

Hey, mach du den Pfeifenmann

Der Regen ist mir heut zu nass

Ich schrei dich dann von draußen an

Dann ham wir beide unsren Spaß

Germania 94 Frankfurt – RWW 4:2 (1:1)

Die komplette rww2000-Redaktion war heute nicht vor Ort, so dass dieser Bericht nur mit äußerster Skepsis, wenn nicht sogar mit unverhohlenem Misstrauen gelesen werden sollte. Kann man sonst davon ausgehen, dass hier die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit steht, gründet sich der heutige Spielbericht auf Gerüchte. Zwar sind die Quellen absolut glaubhaft, aber man weiß ja wie das ist. Selbst wenn man besten Willens ist, drückt man sich missverständlich aus, oder man versteht etwas falsch und schon hat man den Salat. Und die Ohren lassen ja auch nach. Und hat man es dann noch ins Internet gesetzt, schreiben alle ab und man kann es kaum noch gerade biegen.
Ziemlich sicher ist aber, dass es beim avisierten Spielbeginn sintflutartig regnete und gewitterte. Ich befand mich nur wenig Kilometer Luftlinie entfernt in meinem Büro. Mittwoch, 17.30 Uhr im August und es war stockdunkel draußen. Aber penetrantes Aussitzen zahlte sich wieder mal aus. Irgendwann ging dem Gewitter die Luft aus und das Spiel konnte beginnen.
Germania 94 war in der letzten E-Jugendsaison nach der Eintracht und dem FSV die drittstärkste Mannschaft in der Kreisliga Frankfurt und wir hatten ja auch schon unsere Erfahrungen mit ihnen gemacht. Laut Herrn Karabulut hatten sie einige große „Brocken“ (oder hatte er „Kerle“ oder etwas anderes gesagt?) dabei, so dass es sich wahrscheinlich um die D1 (mit 99er Spielern) handelte.
Übrigens hat unser neuer Spieler Enes gleich seinen Trainer, Herrn Meral, mit nach Walldorf gebracht. Dieser verstärkt nun ebenfalls unser Kompetenzteam Oral/Karabulut, beim Training und bei der Betreuung unserer Spieler. Herzlich willkommen!
Herr Meral sei nun auch gleich von den Germanen eingeladen wollen, das Spiel zu schiedsrichtern. Das ging mir gelegentlich auch schon so, u. a. auch im letzten Spiel gegen Germania. Man gibt dann sein Bestes und trifft viele unstrittig richtige Entscheidungen. Steht aber nicht zufällig Herr Scheible am Spielfeldrand, werden diese Entscheidungen dann aber nicht vom Publikum begeistert gefeiert, sondern kommentarlos ignoriert. Ist aber eine zu beurteilende Situation im Entferntesten uneindeutig, wird man beinahe unweigerlich von irgend jemandem beschimpft, wobei dieser jemand noch nicht mal unbedingt Recht haben muss. Ich habe selbst schon Spiele gefilmt, in denen ich den Schiedsrichter kritisiert habe. Beim Ansehen meines eigenen Films musste ich dann aber zugeben, dass er Recht und ich Unrecht hatte. Spätestens seit dieser Erfahrung schreie ich selbst keine Schiris mehr an, sondern suche höchsten nach dem Abpfiff den freundlich-respektvollen Meinungsaustausch. Wie auch immer: Herr Meral soll ein Abseits gegen Germania 94 gepfiffen haben, das womöglich keins gewesen wäre, und soll daraufhin recht heftig von Frankfurter Seite beschimpft worden sein. Dabei hatte ihm doch vorher überhaupt niemand gesagt, dass er kein Abseits gegen Germania pfeifen darf! Dieses Erfahrung soll ihn dann dazu bewogen haben, in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu pfeifen. Angeblich soll Herr Meral dann den Frankfurter Schiedsrichter bei dessen Entscheidungen nicht beschimpft haben.

Vorbereitung abgeschlossen, da bleibt Zeit, sich auch einmal mit einem Fan ablichten zu lassen: Managerin Cristina!

Vorbereitung abgeschlossen, da bleibt Zeit, sich auch einmal mit einem Fan ablichten zu lassen: Managerin Cristina!

Zum Spiel: Unsere 2000er sollen eine recht gute erste Halbzeit hingelegt haben. Adil habe auch das 1:0 besorgt, man habe aber dann im Sturm vielleicht des öfteren einmal zuviel abgespielt und und es versäumt, noch weitere Tore zu schießen. Umgekehrt hätten die 94er kaum Torchancen gehabt. Der Ausgleich sei nach einer Ecke gefallen, die schwer zu verteidigen gewesen sei.
In der 2. Halbzeit hätten die Rot-Weißen nachgelassen und man sei mit 1:4 in Rückstand geraten. Das Ergebnis sei aber insgesamt etwas unglücklich zustande gekommen, weil man z. B. einen Strafstoß nicht verwandelt habe, ein kurioses Eigentor beigesteuert habe und weil der böseböse Schiedsrichter einen klaren Vorteil abgepfiffen habe. Herrn Oral habe das blanke Ergebnis aber ohnehin nicht interessiert, weil es schließlich nur ein Testspiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe sein sollte – und das war es ja wohl auch. Das 2:4 hat angeblich Adrian erzielt.
Wir könnten das hier ja mal so ein bisschen wikipediamäßig machen. Wer also ergänzende Informationen beitragen kann, möge sie bitte mailen oder als Kommentar schicken und wir werden an der Verbesserung dieses Spielberichtes arbeiten.

Angeblich spielten heute:
Yannick1 – Adrian, Adil (1Tor), Cameron, Can, Deniz, Enes, Furkan1, Furkan2, Lorenz, Malte, Micki, Okan.

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gelesen: 1423 · heute: 2 · zuletzt am: 11. April 2021

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