Ungefährdeter Erfolg gegen Hassloch

Spätsommer holt sich diesen Tag

Die blauen Kicker fighten

Ob es dann doch noch regnen mag?

Die Roten lassen Bälle gleiten

3. Qualifikationsspiel RWW – TV Hassloch 4:1 (3:1)

Man muss im Leben immer mal wieder von vorne anfangen. Begannen unsere Spiele in frühen G-Jugendzeiten meistens Samstags früh kurz nach Sonnenaufgang, durften wir zur Belohnung fürs Durchhalten zu jeder neuen Saison ein wenig länger schlafen. Und jetzt der Schock: wir sind jetzt vom Samstag auf den Sonntag gerutscht und müssen wieder mit dem ersten Hahnenschrei – wenn es doch nur noch einen gäbe! – aus den Federn. Da ist es natürlich kein Wunder, dass mir der Käsekuchen vom Tablett rutschte und in der Mitte durchbrach. Am Ende war das aber nicht ganz so schlimm, denn das Teil insgesamt erwies sich leider als Ladenhüter. Einzig Herr Kasimir stopfte sich sogar noch beim Verlassen des Sportgelände die Käsekuchenstücke zwischen die Kiemen. Erfahrungswert an alle, die demnächst mit Kuchen mitbringen dran sind: Blechkuchen geht besser, am besten selbst gemacht, aber wahrscheinlich trage ich gerade Eulen nach Athen (= Dickworz ins Ried tragen). Aber letztlich lohnt sich jedes frühe Aufstehen, wenn König Fußball ruft. Das erkennt man schon alleine daran, dass man selbst in einer Ortschaft, die sich Hassloch nennt, den Fußballsport liebt.

Vorteil der frühen Anstosszeiten: auch für nicht am Fußball interessierte Besucher attraktiv!

Vorteil der frühen Anstosszeiten: auch für nicht am Fußball interessierte Besucher attraktiv!

Aus den noch fünf ausstehenden Spielen der Qualifikation sollten noch mindestens drei gewonnen werden, um am Ende unter den ersten Vier und damit Gruppenligist zu sein. Hassloch hatte, wie wir, bisher drei Punkte auf dem Konto und es wäre schon recht schön, wenn man dieses Spiel gewinnen könnte. Unser Trainerteam hatte den heutigen Gegner am Mittwoch bei dessen 4:1 – Pokalsieg in Büttelborn beobachtet, glaubte die richtigen Schlüsse daraus gezogen zu haben und ging recht zuversichtlich in die Begegnung.
In der ersten Viertelstunde wurden die Hasslocher denn auch schwindelig gespielt und bekamen kaum ein Bein auf den Boden. Enes setzte sich am linken Flügel sehr stark gegen seine alten Mannschaftskollegen durch und legte den Ball vor das Tor, wo ihm Can nur noch den letzten Meter über die Linie assistieren musste.
Danach – wir sind’s gewohnt – wurden vier oder fünf Hundertprozentige ausgelassen, und Hassloch – wir sind’s gewohnt – erzielte mit dem ersten Angriff den Ausgleich. Das gab ihnen etwas Auftrieb und es war nun nicht mehr ganz so leicht, sich klare Chancen zu erspielen. Dann half uns der Schiedsrichter ein wenig auf die Sprünge. Wegen einem Wechselfehler mussten wir fünf Minuten in Unterzahl spielen. Adil, der am rechten Flügen auch eine gute Figur abgegeben hatte, rückte in Mitte. Hassloch versuchte die Überzahl zu nutzen. Das öffnete uns wiederum die Räume und Adil erzielte zwei blitzsauber herausgespielte Tore in Unterzahl. Trotzdem war der Halbzeitvorsprung nach Meinung der neutralen Walldorfer Zuschauer viel zu niedrig.

Herr Wissenbach war auch wieder vor Ort und wieder nicht in Begleitung von Herrn Kämpfner. Er hatte beim gestrigen Spiel seiner D2 (2:1 – Sieg gegen SV 07 Bischofsheim) nämlich schon wieder Neuigkeiten über unsere Mannschaft erfahren. Die Bischofsheimer hatten berichtet, dass unsere Mannschaft vier Mal pro Woche trainiere. Das wussten wir bisher auch noch nicht. Mal sehen, was der Herr Wissenbach im Laufe der Saison noch so alles in Erfahrung bringen wird.

Zweite Halbzeit: Vorne ging man ein wenig zu leichtfertig mit den Torchancen um. Einige neu zu uns gestoßene Spielerväter wundern sich regelmäßig darüber, dass kaum jemand aufs Tor schießen will, sondern immer nochmal den Ball abspielt. Andererseits soll man ja erst schießen, wenn die Lücke da ist.
Hier mal ein nostalgischer Blick in die Vergangenheit:

Wie es auch geht zeigte Deniz, als er im Strafraum das Anspiel antäuschte, der Hasslocher Schlussman darauf hereinfiel und sein Tor verließ, so dass der Ball dann mal wieder ins Tor getragen werden konnte. Einem Fußballästheten wie mir ist das auch lieber als der neue Eintracht-Stil (Flanken von der Mittellinie auf Zwei-Meter-Stürmer vor dem Tor).

Hinten brannte aber – bis auf einen oder zwei Torschüsse – nichts mehr an. Besonders an Ron und Malte war mal wieder kein Vorbeikommen.

Wie spielten die anderen? Leeheim zieht einsam seine Kreise. In drei Spielen nur ein Gegentor spricht für eine stabile Defensive. Nur 2 Tore gegen Nauheim ist aber nicht unbedingt furchterregend. Groß-Gerau und Wolfskehlen gewannen ihre Auswärtsspiele in Mörfelden und bei Opel Rüsselsheim jeweils mit 1:0 und belegen gemeinsam mit uns derzeit die weiteren Plätze an der Sonne.
Am nächsten Sonntag steigt dann das Spitzenspiel in Leeheim und das wird wahrscheinlich, ganz sicher und vielleicht spannend werden.

Heute aber spielten:
Yannick1 – Adil (2 Tore), Anton, Cameron, Can (1), Deniz (1), Enes, Furkan2, Lorenz, Malte, Micki, Yannick2.

Fotonen, so weit das Auge reicht! (Fotostory)

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gelesen: 1398 · heute: 2 · zuletzt am: 18. Juni 2019

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