Ticket in die Gruppenliga ist gebucht

Weihnachtsganses schriller Schrei

durch den Wald zum Sportplatz dringt

wo Experte und auch Lai‘

Spielchen schaut und Kaffee trinkt

JSG Wolfskehlen/Crumstadt – RWW 2:3 (2:2)

Vor dem heutigen, dem vorletzten Spieltag, hatte noch keine Mannschaft einen der ersten vier Plätze sicher, der für die Teilnahme an der Gruppenliga berechtigt. Sieben der acht Mannschaften hatten noch Chancen, sich zu qualifizieren. Das vom letzten Spieltag auf den letzten Freitag vorgezogene Spiel hatte Hassloch überraschend in Leeheim gewonnen und letzteren die Aufstiegsfeier erst mal vermasselt.

Wir fuhren dagegen recht hoffnungsfroh nach Wolfskehlen, wo der letzte noch notwendige Punkt eingetütet werden sollte. Herr Scheible berichtete die ganze Fahrt über begeistert von seinem Norwegenausflug während der vergangenen Woche. Er sei dort durch die Fjorde geklettert und habe von der Klippe 600 Meter tief ins Meer geschaut. Es habe keine Absperrung gegeben und der Blick nach unten habe ein „Ziehen in der Prostatagegend“ ausgelöst, was „aber nicht unangenehm“ gewesen sei.

Auf dem schön gelegenen Kunstrasenplatz übernahmen unsere 2000er sofort die Initiative und ehe die JSG richtig auf dem Platz war, stand es 2:0 für uns. Deniz und Adil waren jeweils schön in Szene gesetzt worden und hatten die Bälle sicher unterbringen können. Mit Fortgang des Spiels stabilisierte sich die JSG und es war nicht mehr so leicht, sich Chancen herauszuspielen. Trotzdem schien das Spiel mal wieder unter Dach und Fach zu sein. Die Bälle wurden sicher zum freien Mann gebracht und Wolfskehlen hatte keine echte Torchance, bis dann doch einmal ein Fehler passierte, der dann prompt zum Anschlusstreffer genutzt werden konnte. Noch vor der Halbzeit fiel durch einen direkt verwandelten Freistoß sogar noch der Ausgleich.

Auf der Zielgeraden zur Gruppenliga: die 2000er aus Walldorf (Symbolfoto)

Auf der Zielgeraden zur Gruppenliga: die 2000er aus Walldorf (Symbolfoto)

In den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit hielt die Spielgemeinschaft gut mit, hatte aber nur eine Torchance. Trotzdem war das die beste Leistung eines Gegners in den bisherigen Qualifikationsspielen. Einige Male konnte der Ball schnell und über mehrere Stationen in Tornähe gebracht werden und es wurden auch eher spielerische Lösungen gesucht, statt die Bälle einfach nur nach vorne zu dreschen. Das Übergewicht der Torchancen lag weiter bei den Rot-Weißen und Hüseyin mit dem Linienrichterfähnchen verzweifelte mal wieder beinahe, weil die durchaus vorhandenen Chancen, aufs Tor zu schießen zu selten ausprobiert wurden. Aber Sturheit zahlte sich aus. Der Siegtreffer war dann wieder ein altbrasilianisch ins Tor getragener Ball, vollendet von Deniz. Und damit war sie endgültig unter Dach und Fach: die Qualifikation für die Gruppenliga.

Ein Betreuer aus Leeheim, heute Zaungast, kam auch gleich zum Gratulieren. Obwohl ein Jahr jünger als die anderen Mannschaften, seien unsere 2000er die beste Mannschaft in der Qualifikation gewesen, was er mit einer kleinen spieltaktischen Analyse untermauerte. Trainer Oral war sehr zufrieden mit den Leistungen in den letzten Spielen überhaupt und hob heute Yannick2 hervor, der sein bisher bestes Spiel für uns gemacht habe.

Ein besonderer Gruß geht auf die Philippinen, wo Malte gerade an einem dreimontigen Trainingslager teilnimmt. Er wird daher leider erst wieder im nächsten Kalenderjahr den Rasen mit uns platt treten können.

Was sagt die Tabelle sonst noch? Für sechs der acht Mannschaften aber geht das Zittern bis zum letzten Spieltag weiter.
Hassloch hat nämlich mit einem 9:2 gegen Nauheim sein Torverhältnis aufgemotzt und Opel hat durch ein 3:0 in Mörfelden zwischenzeitlich den vierten Platz eingenommen. Mörfelden ist auf den vorletzten Platz abgerutscht. Wenn es aber gelingt, die Torfabrik gegen Nauheim in Schwung zu bringen, können sie es mit Schützenhilfe anderer auch noch schaffen.

Am nächsten Mittwoch, wenn es gegen unsere Jungs um den Einzug in die nächste Pokalrunde geht, sollten sie das aber – sofern wir sie finden – besser noch nicht tun, sondern erst die Kräfte noch ein wenig schonen.

Auf der Heimfahrt gab Herr Scheible noch einen Einblick in seine Biografie. In seiner Jugend habe er eine Frisur gehabt, wie sie Thomas Gottschalk heute trage. Dann sei er kurzzeitig „poppiger Waver“ gewesen – „so mit Trachtenjanker, schwarzem T-Shirt und Jeans“ – bevor er den Punk „gestreift“ haben will. Maultaschen habe er aber praktisch in allen Lebensphasen gerne gegessen.

 

Heute aber spielten:
Yannick1 – Adil (1Tor), Adrian, Anton, Cameron, Can, Deniz (2), Enes, Furkan1, Furkan2, Okan, Yannick2.

Fotos mit viel Vereinsheim-Kunst

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gelesen: 2581 · heute: 2 · zuletzt am: 26. Januar 2021

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