Kalt, kälter, Kastel

TSG Kastel – RWW 2:5 und 0:3

Bei frostigen Temperaturen trat man bei TSG Kastel zum ersten Testspiel im Freien im Jahr 2012 an. Nach zwei Hälften auf dem gewohnten Kleinfeld mit jeweils 9 Spielern legte man am Ende noch einen drauf und bestritt noch eine kleine Partie 11 gegen 11. Dabei handelte es sich für Walldorf um eine echte Premiere, dem Vernehmen nach sah das auch schon sehr, sehr gut aus. Aber der Reihe nach.

Basislager einer Himalaya-Expedition? Nein, Freundschaftsspiel in Kastel.

Basislager einer Himalaya-Expedition? Nein, Freundschaftsspiel in Kastel.

Kein rww2000-Kolumnist vor Ort, Frau Kasimir war mit schwatzen und frieren beschäftigt und ist auch nicht wirklich regelsicher. Daher verzichten wir auf Zitate ihrer Stellungnahmen (“in welche Richtung wird nochmal eine Ecke ausgeführt?” genügte uns). Die Befragung besser qualifizierter Beobachter ergab jedoch, dass Walldorf bereits im 9 gegen 9 das spielerisch klar bessere Team war und verdient mit 5:2 gewann. Uneinheitlich waren die Aussagen über die Torschützen in dieser Partie, die am häufigsten gehörte Kombination waren Adil (2 Tore), Okan (2) und Adrian.

Im abschliessenden 11 gegen 11 (die Sonne war inzwischen verschwunden, daher für Spieler wie Zuschauer doch recht “schattig”) rieben sich aber auch die erfahrenen Walldorfer Zuschauer verwundert die Augen. Erstmals auf dem großen Feld und das Team spielte, als hätte es nie etwas anderes getan. Dabei schwang sich Micki zum überragenden Akteur auf und erzielte alle drei Treffer, also lupenreiner Hattrick.

Heute aber spielten:
Yannick1 – Adil, Adrian, Anton, Cameron, Can, Deniz, Furkan1, Furkan2, Malte, Micki, Okan, Yannick2

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gelesen: 1992 · heute: 3 · zuletzt am: 11. Februar 2020

2 Antworten zu “Kalt, kälter, Kastel”

  1. Frau Cezanne 15. Feb, 2012 am 18:44 #

    Frau Kasimir hätte nun wirklich etwas mehr Anerkennung verdient. Fährt sie doch bei Minus-Temperaturen zu einem Fußballspiel, unterstützt die Jugend in ihren aufstrebenden Ambitionen, hat noch Tee gekocht und wird nun auf solch niederträchtige Art demontiert. Man fragt sich, wo denn der Herr Gemahl war? Am warmen Ofen zu Hause?
    Die Frage nach der Richtung, in die eine Ecke ausgeführt werden darf, ist eine berechtigte Frage, denn aus dem reinen Begriff der “Ecke” lässt sich nicht zweifelsfrei gleich auf eine bestimmte Richtung schließen. Es gibt somit eine Unzahl von Möglichkeiten, eine Ecke auszuführen. Von der senkrechten bis in die einzelnen Gradzahlen eines 90 Grad-Winkels ist alles möglich und lässt sich auch belegen.
    Frau Kasimir, lassen Sie sich nicht entmutigen, lassen Sie sich Ihr zartes Gemüt nicht durch solche Kommentare belasten, kommen Sie weiterhin und stellen Ihre Fragen.
    Auch ich werde beim nächsten Spiel meine Fragen stellen und vielleicht gerade dadurch den Begriff des “Abseits” neu definieren.

  2. Michael K. 16. Feb, 2012 am 08:38 #

    Wir dachten bisher immer, Fußball bezöge den Hauptteil seiner Attraktivität aus seiner Einfachheit. Nach Ihren Ausführungen wissen wir nun, dass es andere Gründe geben muss. Bei einer heißen Tasse Kakao werden wir hierüber nochmals in Klausur gehen, freuen uns heute schon auf ihre Neu-Definition des “Abseits” (vielleicht gemeinsam mit Frau Kasimir, der wir offensichtlich Unrecht getan haben und vielmals um Entschuldigung bitten. Wir wissen nämlich inzwischen, dass die wirkliche Anziehungskraft des Fußballs von seiner Kommunikationsstiftung ausgeht. Hierfür steht gerade Frau Kasimir).
    Für die rww2000-Redaktion
    Herr K.

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