Die mit Wolfskehlen tanzen

Frühling kämpft mit Frostes Saum

Zeitumstellung ist´s nicht nur

Kicker sicheln um Strafraum

Wie auf Bahn von Sonnenuhr

RWW – JSG Wolfskehlen/Crumstadt 3:1 (2:0)

Umstellung auf Sommerzeit. Davon merke ich wieder mal wenig, denn Aufstehen fällt sowieso immer ein bisschen schwer. Für eine mir bekannte Rentnerin ist die Zeitumstellung willkommener Anlass, ein bisschen auf diesen Unsinn zu schimpfen. Immerhin lockt die Sonne und ich wage es, ohne Jacke zum Sportplatz zu radeln. In gewohnter Gesellschaft warten wir gemeinsam auf den Anpfiff und der Wind ist doch noch empfindlich kalt. Ein bisschen frieren soll ja gesund sein. Und die Aussicht auf ein gutes Fußballspiel verspricht Wärme und Ablenkung zu gleich. Allerdings hat der Schiedsrichter die Zeitumstellung verpasst und die beiden Mannschaften beschäftigen sich irgendwie oder gehen zwischendurch wieder in die Kabinen. Schließlich ringe ich mich dazu durch, noch einmal nach Hause zu fahren und eine Jacke zu holen. Als ich wieder da bin, hat die Sonne doch die Oberhand gewonnen und ich trage die Jacke gar nicht. Nur mit der Hand ein bisschen hin und her.

Der Schiri ist dann schließlich doch noch eingetroffen und pfeift das Spiel an. Auf der Speicherkarte meiner Kamera ist nur noch Platz für 10 Minuten. Komisch, ich hatte sie doch geleert. Nur leider vergessen, sie in die Kamera einzusetzen. Da werde ich wohl in der Halbzeit, noch einmal nach Hause fahren müssen. Anscheinend hat mir die Zeitumstellung doch zugesetzt.
Ganz anders präsentieren sich unsere Hauptakteure auf dem Feld. Die waren wirklich von Beginn an auf dem Platz und diktierten ganz eindeutig das Geschehen. Dabei waren die Wolfskehler der gewohnt gute Gegner. Insbesondere unsere Abwehrreihe war jedoch wieder auf dem Posten und ließ kaum eine Chance gegen die quirligen Stürmer der JSG zu. Allen voran zeigte Ron eine überragende Leistung und gewann gefühlte 100% seiner Zweikämpfe. Auch Furkan1, auf ungewohnter linker Abwehrseite zeigte gegen einen guten Gegenspieler eine konzentrierte Leistung und bekam dafür ein Lob vom Trainer. RWW war meist in Ballbesitz. Ein Betreuer der Wolfskehler bemerkte nach dem Spiel, dass der Ball wie beim Handball um den Wurfkreis wandern würde, bis dann plötzlich zu einem Angriff auf das Tor ausgeholt werden würde. Dem einen oder anderen Beobachter auf unserer Seite fehlte da manchmal die Geduld („Da will keiner aufs Tor schießen!“). Einige Spieler der 2. Herrenmannschaft von RW, die im Anschluss an diese Begegnung selbst ein Spiel hatten und die unsere Mannschaft zum 1. Mal sahen, waren dagegen sichtlich davon beeindruckt, wie sicher der Ball hier durch die eigenen Reihen lief. Und ab und zu suchte man ja auch den Torabschluss. Nach acht Minuten verwandelte Okan einen von Furkan2 gespielten Pass in die Tiefe. Nach 20 Minuten erhöhte Enes per Kopf nach einer Flanke von Malte.

Ja wo laufen Sie denn? Irritierend, alle in eine Richtung!

Ja wo laufen Sie denn? Irritierend, alle in eine Richtung!

Zu Beginn der 2 Halbzeit übernahm kurzzeitig Wolfskehlen die Initiative. Nach einem Pass in den freien Raum für einen Wolfskehler in Mittelstürmerposition, kam ein „Abseits“-Ruf von draußen – von Walldorfer Seite. Da blieb unser Abwehrspieler stehen und ließ den Wolfskehler sein Tor schießen und der Schiri entschied auf Tor. Zu recht, wie Herr Duran sagte, der genau auf der Höhe des Geschehens stand. Ein 1:2 ist natürlich ein gefährlicher Spielstand, da der Gegner aus dem Ried prinzipiell immer für ein Tor gut ist. Ab der etwa 40. Minute bekam RWW das Spiel jedoch wieder in den Griff. Okan stellte dann mit seinem 2. Treffer – Schuss in den Torwinkel – den 2-Tore-Abstand wieder her. Es hätte leicht noch der ein oder andere Treffer mehr sein können. Man zielte jedoch knapp vorbei und einmal parierte der starke Gästekeeper auch einen Unhaltbaren aus kürzester Distanz.

Insgesamt habe ich eine sehr gute Leistung gesehen. Aufmerksame Beobachter haben jedoch auch gesehen, wo man sich verbessern kann und wir können sicher sein, dass entsprechend geübt werden wird. Der Schiedsrichter war insgesamt gut, hätte aber das ein oder andere mal mehr Foul pfeifen können, statt Vorteil laufen zu lassen. Da beide Mannschaften aber ausgesprochen fair kämpften, war das heute ohne negative Folgen.

So, ich mach mal Schluss und schreibe nicht so viel, damit wir früher ins Bett kommen und Schlaf aufholen.

Heute aber spielten:
Yannick1 – Adil, Adrian, Anton, Cameron, Can, Deniz, Enes (1 Tor), Furkan1, Furkan2, Malte, Okan (2).

Die Tore im St.Stephan-Spiel sind online

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gelesen: 1499 · heute: 2 · zuletzt am: 23. Januar 2021

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