In Walldorf wie in München: Koan Titel

Sonne lacht vom Himmel runter

Brennt mir in den Nacken

Gästespieler sind recht munter

Legen zu ´nen Zacken

 

RWW – SV Münster 0:2 (0:2)

Nach fulminanter Aufholjagd – 10 Punkte gegen Griesheim und 5 Punkte gegen Münster – hatten wir die unerhoffte Chance schon im ersten D-Jugend-Jahr um die Krone in der Region mitzuspielen. Künstlerpech, dass uns kurz vor knapp anscheinend die Luft ausgegangen war.

Vor zahlreichen Zuschauern spielte unsere Mannschaft in den ersten zehn Minuten recht gefällig. Dann gewannen die taktisch sehr gut eingestellten Gäste die Oberhand. Sie hatten am heutigen Tag deutlich mehr Körner zur Verfügung und erzwangen durch großen läuferischen Einsatz die besseren Torchancen. Einige unserer Spieler waren angeschlagen in die Partie gegangen, Adil musste ganz passen – und Malte im Laufe der ersten Halbzeit ebenfalls. Hinterher gingen die Meinungen etwas auseinander, woran es gelegen hat, dass wir heute nicht eine bessere Leitung abrufen konnten. Die Bälle schienen nicht schnell und gradlinig genug in Richtung Tor gespielt worden zu sein. Man verfing sich an den Flügeln in Klein-Klein-Scharmützeln, in denen Münster oftmals in der Überzahl war, die häufig trotzdem gewonnen, aber nicht gewinnbringend umgemünzt werden konnten.

Auch die Trainer schienen heute nicht immer die beste Aufstellung gefunden zu haben. In den letzten sieben Minuten vor der Pause ging Münster mit 2:0 in Führung – ein Ergebnis, dass dem Spielverlauf entsprach. In der zweiten Hälfte zeigte die Mannschaft, dass der Wille durchaus vorhanden war, gewann mehr Spielanteile und hatte dann auch einige gute Chancen – freier Schuss von Okan knapp am Gehäuse vorbei, schöne Direktabnahme von Furkan1 aus nächster Nähe neben das Tor, etc. An einem guten Tag oder mit etwas Glück, wäre noch etwas möglich gewesen. Der Spielfluss wurde leider – auch durch den Schiri – immer wieder länger unterbrochen (z. B. zweimal längere Diskussionen mit Spielern, die sich hinter den Toren für das folgende A-Jugend-Spiel aufwärmten; häufige Foulspiele gegen unsere Nummer 17). Aber so Tage gibt es. Münster hatte allerdings auch Konterchancen, so dass der Sieg der Gäste am Ende in Ordnung ging.

WIchtig in der Vorbereitung: Alle synchron!

WIchtig in der Vorbereitung: Alle synchron!

 

Durch dieses Ergebnis konnten die zahlreich anwesenden Griesheimer den Staffelsieg und das Erreichen des Endspieles um die Regionenmeisterschaft feiern. Münster zog wieder an uns vorbei auf Platz 2 und kann sich jetzt noch die Teilnahme an der Hessenmeisterschaft erspielen. Wir wünschen beiden Mannschaften in ihren nächsten Spielen viel Erfolg.

Wir waren zwar punktemäßig die beste Rückrundenmannschaft beider Staffeln. In unserer Gruppe reichte das am Ende aber nur zu einem sehr guten dritten Platz (mit derselben Punktzahl wie der Sieger der anderen Gruppe, Darmstadt 98).

In Anbetracht der großen Bedeutung des Spieles fand ich die Atmosphäre von wenigen Ausnahmen – Foulspiele müssen von Eltern nicht zwingend bejubelt werden – in Ordnung. Auch den Trainer aus Münster fand ich heute lautstärkemäßig viel unauffälliger als im Hinspiel. Das kann aber damit zu tun haben, dass ich mit der Kamera zu kämpfen hatte oder dass ich schallmäßig abgeschirmt stand. Herr Kasimir klagte nämlich – ähnlich wie Herr Oral beim Hinspiel – , er habe – wie Malte – schon in der 1. Halbzeit Kopfschmerzen bekommen.

Auch aus dem Lager der Griesheimer war Lob für Atmosphäre zu hören. Man würde lieber zehn mal gegen Walldorf spielen als ein Lokalderby gegen St.Stephan.

Durch dieses Ergebnis ist bei uns nun die Spannung raus. Es warten noch einige attraktive Turniere und Freundschaftsspiele, die man nun genießen kann. So, wie man die Spitzenspiele in der Gruppenliga auch hätte genießen können, wenn man nicht – unvernünftigerweise – als Fußballfan auch immer ein bisschen ergebnisfixiert wäre.

Ich weiß nicht, wer heute mehr enttäuscht war: die Spieler oder die Väter – im Grunde ist es aber auch Enttäuschung auf hohem Niveau. Man hat gesehen, wo man sich verbessern kann und wenn in Zukunft genauso konzentriert gearbeitet wird, wird man auch die Früchte einfahren können. (Pathosmodus aus).

Wir können unseren Trainern eine gute Arbeit bestätigen. Alle Spieler haben sich verbessert, z. T. konnte man phantastische Leistungen sehen. Anders als im letzten Jahr, gegen gleichaltrige Teams, als so ziemlich alles gewonnen wurde, was gewonnen werden konnte, scheiterte man dieses Jahr in allen Wettbewerben knapp und kurz vor dem Ziel, – teilweise sehr unglücklich und immer zumindest auf Augenhöhe mit den Siegern.

Das Motiv des knappen Scheiterns hatte sich allerdings auch schon durch die Woche gezogen. Die U17 hatte während des gesamten Europameisterschaftsturniers keinen einzigen Gegentreffer erhalten. Im Finale führte man noch in der Nachspielzeit mit 1:0. Dann Ausgleich und Niederlage im Elfmeterschießen. Dabei: der 16-jährige Niklas Süle aus Walldorf, der für die TSG Hoffenheim spielt. Eher noch ungeschickter stellte sich der FC Bayern im Finale dahoam gegen den FC Chelsea an (ohne Walldorfer Beteiligung, aber zu besonderem Leidwesen von Bayern-Fan Herrn Erdogan). Da war es doch erfrischend, dass die Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM nicht knapp, sondern wenigstens ordentlich gescheitert ist (u.a. 4:12 gegen Norwegen), – weil sie angeblich das Abwehrsystem von Trainer Kölliker nicht verstanden hat. Rekord-Eishockey-Nationalspieler ist übrigens immer noch Udo Kiessling – aus Walldorf.

Heute aber spielten:
Yannick1 – Adrian, Anton, Cameron, Can, Enes, Deniz, Furkan1, Furkan2, Malte, Micki, Okan, Yannick2.

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gelesen: 1585 · heute: 2 · zuletzt am: 11. August 2020

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