2 : 6 am 2.6.

Rasengrün ist satt und dicht

Ruhe tat hier wohl

Schnelles Spiel im Morgenlicht

Ab und zu: ein Goal

RWW – TS Ober-Roden 2:6 (0:2, 1:3, 1:1)

Das mögliche Endspiel um die Regionenmeisterschaft war ja leider knapp verpasst worden. Deswegen hatten wir ein ungewolltes freies Wochenende. Was tun? Vielleicht mal in Ober-Roden anrufen? Dort hatte man die Endspiele nämlich noch knapper verpasst. Man hatte nämlich 3 Punkte am grünen Tisch abgezogen bekommen und musste deswegen zu Hause bleiben. Aber schöner als zuhause ist es allemal woanders. Zum Beispiel auf dem Jugendplatz in Walldorf. Und hier dürfen wir mal die Offiziellen im Fußballkreis loben: auch Freundschaftsspiele bedürfen einer offiziellen Genehmigung und müssen 10 Tage vorher angemeldet werden. Kreisjugendwart Flick genehmigte das erst zwei Tage vor dem Spiel eingegangene Ersuchen postwendend und versprach auch einen Schiedsrichter. Dass dieser dann nicht erschien, war nicht tragisch, denn in der Regel ist es bei Freundschaftschaftsspielen kein Problem. Herr Karabulut erledigte den Job denn auch souverän.

Gespielt wurde auf dem Jugendrasenplatz, der sich – gut ausgeruht – in bestechender Form präsentierte. Dicht, gut gemäht und farblich ansprechend erlaubte er gepflegte Flachpässe.

Gespielt wurde in Oral-Zeit: sprich 3 mal 30 Minuten.

In den ersten zehn Minuten spielte nur Walldorf. Die 99er Ober-Rodener schauten zu, konnten immerhin aber die Räume vor dem eigenen Tor eng machen. So sprangen keine klaren Torchancen heraus. Die Bälle, die aufs Tor kamen waren aber entweder zu schwach und unplatziert oder wurden vom guten Gästekeeper entschärft. Heute machte sich es schon bemerkbar, dass die beiden etatmäßigen Mittelstürmer Adil und Okan verletzungs- bzw. krankheitsbedingt fehlten. Die Ober-Rodener präsentierten sich in der Folge aber nicht nur körperlich überlegen, sondern auch als gute Fußballer und im Abschluss gefährlich und effektiver als unsere Mannschaft am heutigen Tag.
Nach 25 Minuten fiel das 0:1 und da bin ich mir ziemlich sicher, dass hier eine Abseitsposition vorlag. Die Trainer nutzten den Trainingsspielcharakter, um ein bisschen zu probieren. So spielten die Abwehrspieler heute öfter mal im Mittelfeld und umgekehrt. Das klappte auch recht gut, der ein oder andere Fehler schlich sich aber ein. Beim 0:2 verlor der selten dort eingesetzte zentrale Abwehrspieler den Ball und sein Gegenspieler hatte freie Bahn.
Walldorf hatte mehr Ballbesitz und mehr Spielanteile. Ober-Roden stand hinten sicher und nutzte den Raum geschickt zum Kontern.

In vielen Belangen überlegen: Und war doch einmal ein Walldorfer enteilt, griff man zu dem bislang eher unbekannten Mittel der Ballhypnose. Sehr erfolgreich!

In vielen Belangen überlegen: Und war doch einmal ein Walldorfer enteilt, griff man zu dem bislang eher unbekannten Mittel der Ballhypnose. Sehr erfolgreich übrigens!

Zu Beginn des zweiten Drittels fiel das 0:3, als ich mir gerade eine Thüringer Bratwurst mit viel Senf holte. Unsere Mauer soll sich bei einem Freistoß in Luft aufgelöst haben, was dem Schützen das Toreschießen leicht gemacht haben soll. Ob ich das glauben soll? Adrian, Yannick2 und Ron agierten recht gut im Mittelfeld. Letzter erzielte dann mit einem matthäusmäßigen Flachschuss aus der 2. Reihe den 1:3 Anschlusstreffer. Im Laufe diese Drittels verlor Walldorf dann aber etwas seine Linie. Das Spiel ohne Ball ließ zu wünschen übrig und es gingen zu viele Bälle verloren. Dies lag aber auch am Gegner, der nun seine stärkste Phase hatte und noch zwei Tore nachlegte.

Im letzten Drittel war Walldorf wieder spielbestimmend. Trotz des Spielstandes kombinierte man wieder ruhig und überlegt. Man musste aber einen großen Aufwand treiben, um ein Tor zu erzielen. Gefühlte zwei Minuten wurden um die Abwehrfestung herum gespielt, dann eine schöne Flanke und Yannick2 krönte seine gute Leistung mit einem schönen Kopfballtor. Doch wenig später wieder ein Schnellangriff, der eine freie Schussposition erbrachte: 6:2. In der letzten Viertelstunde schienen die Kräfte eher bei den 99ern zu schwinden. Vereinzelt konnten TS-Spieler zur Grundlinie durchbrechen – es lief aber niemand aus der eigenen Mannschaft mehr mit, den sie hätten anspielen können.

Insgesamt war es ein gelungener Vergleich. Der Gästetrainer lobte unsere gute Leistung, bemängelte aber zu Recht, dass die Torabschlüsse zu ungefährlich gewesen wären. So hat Ober-Roden verdient gewonnen – das Ergebnis täuscht aber ein bisschen über die Spielanteile hinweg.

Am Nachmittag rundeten wir den Fussballsamstag dann noch mit einem Besuch des B-Jugend-Hessenliga-Abstiegskrimis ab. Zum letztlich stark erspielten und erkämpften Klassenverbleib durften wir uns gleichermaßen mitfreuen und gratulieren.

Es spielten heute:
Yannick1 – Adrian, Anton, Cameron (1), Can, Deniz, Enes, Furkan1, Furkan2, Malte, Micki, Yannick2 (1).
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gelesen: 1565 · heute: 2 · zuletzt am: 29. Mai 2020

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