Mal wieder knapp: Pezzoni-Cup!

Sonne heizt uns mächtig ein

Leder will uns jagen

Keine Zeit zum müde sein

Gerne wir uns plagen

3. Platz beim Pezzoni-Sommer-Cup

Die Saison neigt sich dem Ende zu. Geplant war ein Turnier mit acht Mannschaften, die nach bekannter Manier in Vierergruppen aufgeteilt werden sollten. Leider musste eine Mannschaft kurzfristig absagen – zu spät, um noch einen Ersatz herbeizuzaubern.

Sieben Mannschaften – zwei Spielfelder, mhh? Das wäre doch die Gelegenheit den legendären Plan des SC Oberbärenburg umzusetzen: Jeder spielt gegen jeden, Spielzeit je 15 Minuten. Weil aber immer vier Mannschaften spielen und nur drei Mannschaften Pause haben, müssen aber einige Teams je zweimal nacheinander spielen. Ein völlig gerechte Pausenverteilung ist da nicht möglich. Alle Mannschaften spielen dafür gleich viel – und spielen sehen wir als wichtiger an, als gewinnen. Und wenig Pausen finden wir auch besser als zu lange Pausen (z. T. hatten wir zweistündige Pausen bei anderen Turnieren). Somit hatten wir einen Kämpfner-Faktor von 1,75.

Spiel 1: RWW – SV Kriftel 2:0
Die Krifteler waren mit ihrem 2000er Jahrgang am Start, der auch schon am gestrigen D2-Turnier mitgespielt hatte. Bei uns waren fünf Spieler bei einem Kreisauswahlturnier am Start gewesen und einer hatte der eigenen D2 am gestrigen Tag ausgeholfen.

RWW war deutlich überlegen. Enes verwertete eine schöne Vorlage zur frühen Führung. Okan setzte sich kurze Zeit später energisch über den linken Flügel durch und markierte den Endstand. Mit Glück und Geschick konnten die Gäste danach weitere Gegentreffer verhindern.

Spiel 2: RWW – TSG Kastel 0:0
Ohne Pause ging es weiter gegen die sehr starken Kasteler. Es war ein insgesamt sehr gutes und intensives Spiel. Die Gäste waren dabei dem Führungstreffer näher, hatten aber mit einem Pfosten- und einem Lattentreffer Pech.

Spiel 3: RWW – Germania 94 Frankfurt 0:1
Dieses Spiel konnte ich nur nebenbei aus etwa 70 Metern Entfernung beobachten, da ich den Grill bedienen musste. Dabei muss man sich sehr konzentrieren, denn wie leicht ist so ein Würstchen schwarz. Brat- und Rindswürstchen wurden übrigens auf zwei verschiedenen Grillgittern angeheizt und mit unterschiedlichem Grillbesteck berührt, um es den strenger Gläubigen unter uns zu erleichtern, sich ein leckeres Teil einverleiben zu können. Herr Reichart war während dessen mit der Pommes-Herstellung zu Gange.

Darum ging es heute (auch): Die Wurst!

Darum ging es heute (auch): Die Wurst!

Beide hatten wir den Eindruck, dass es gegen die Germanen offenbar nicht so gut lief. Immer wieder gingen die Bälle leicht verloren und der Gegner kam zu Tormöglichkeiten. Zunächst hatte man bei einem Wembley-Schuss schon wieder Glück, wenig später fand ein Flachschuss aber seinen Weg in die Maschen. Danach schienen die Spielanteile ausgeglichen zu sein. Der Spielstand blieb jedoch unausgeglichen.

Hinterher wurde berichtet, dass der Trainer wieder ein wenig experimentiert hatte. Dazu ist so ein Turnier aber auch schließlich da.

Spiel 4: RWW – FC Bensheim 5:0
Immer noch grillte ich vor mich hin. Grillt man viele Würste, kommt kein Kunde. Grillt man wenige, kommen alle. An dieses ungeschriebene Gesetz hielten sich auch heute alle Gäste. Ansonsten gab es heute nichts herumzumäkeln. Das Spiel fand auf dem näher gelegenen Platz statt, so dass wir eine etwas bessere Sicht hatten.

Zunächst waren die Gäste aktiver, hatten auch eine sehr gute Torgelegenheit. Yannick1 parierte jedoch den sehr schwierigen Ball aus nächster Nähe. Mit zunehmender Dauer kam das RWW-Spiel in Schwung und am Ende wurde der Gast etwas unter Wert geschlagen.

So, jetzt weiß ich nicht mehr, ob ich die Torschützen noch richtig zusammenkriege. Ich hatte sie in eine Rindswurst geritzt, die dann aber aufgegessen worden war. Tor 1: Furkan1 mit Abstauber, Tor 2: Alleingang Micki und aus spitzem Winkel ins lange Eck geschoben, Tor 3: Malte spielte sich an die Grundlinie, legte zurück auf Micki, der einnetzen konnte. Tor 4 und 5: da bin ich nicht sicher. Enes und Deniz? Wer´s weiß, bitte melden!

Spiel 5: RWW – 1.FC Langen 3:2
Gezehagin hatte mich am Grill abgelöst und ich hatte wieder meine Geisteskräfte für die Spielbeobachtung frei. Kaum hatte ich mein schattiges Plätzchen hinter dem Langener Tor eingenommen, ließ es Enes auch schon klingeln. Die Langener trugen ihren Namen übrigens mehrheitlich zu Recht. Hätte man die Spieler jeder Mannschaft aufeinandergestapelt, wäre der Langener Turm, der mit Abstand längste gewesen. Auf dem Platz zog der Gruppenligist aus der Region Frankfurt dank einer sehr guten Walldorfer Leistung aber zunächst den Kürzeren. Der Langener Torwart konnte einen Schuss von Deniz nicht festhalten und Adrian ließ es sich nicht nehmen, den Nachschuss unter die Latte zu setzen. Lorenz erhöhte durch einen Dr.-Hammer-mäßig getretenen Freistoß gar zum 3:0.

Im Gefühl des sicheren Sieges kassierte man durch zwei Unaufmerksamkeiten zwar noch zwei Gegentreffer. Der Zweite fiel jedoch erst mit dem Schlusspfiff, so dass der Sieg eigentlich nie richtig in Gefahr gewesen war.

Spiel 6: RWW – RW Walldorf 2 2:0
Die D2 hatte am gestrigen Samstag schon einen sehr guten vierten Platz belegt. Und auch heute zeigte sich die Kämpfner-Truppe von ihrer allerbesten Seite. Die mit vielen alten Bekannten bestückte Mannschaft hatte aus den ersten vier Spielen hervorragende 8 Punkte erspielt (jeweils 1:0 gegen Bensheim und Kriftel; jeweils 0:0 gegen Germania und Langen) und war ohne Gegentor geblieben.

Und auch in dieser Begegnung gingen sie einsatzstark und hochkonzentriert zu Werke. Die Räume wurden eng gemacht und es bedurfte zweier absoluter Glanzleistungen, um zu zwei Toren zu kommen. Bei ersten Tor flankte Furkan1 in den freien Raum, wo der hier auf dem rechten Flügel eingesetzte Ron den Ball erlaufen und volley im Tor unterbringen konnte. Das zweite Tor erzielte Enes mit einem Weitschuss in den Torwinkel.

In der Endabrechnung hatten wir dann zwar die beste Tordifferenz, hatten aber mit 13 Punkten einen weniger als Kastel und Germania. Diese beiden Teams hatten in den direkten Duellen gegen uns heute leichte Vorteile gehabt und standen daher auch zu Recht an der Tabellenspitze. Weil beide auch das selbe Torverhältnis hatten, wurde der Turniersieg im Strafstoßschießen ermittelt. Kastel hatte schließlich mit 5:4 das bessere Ende für sich. Gratulierung dazu! Die D2 landete auf dem sehr guten 4. Platz.

Ein Extralob unter den vielen Helfern hat sich Herr Royo senior, sowie Frau Royo junior und Frau Meral junior verdient, die einige Sonderschichten hinter der Theke absolvierten – unsere Heldinnen und Helden der Arbeit!

Helden auf dem Platz waren aber heute:
Yannick1 – Adrian (1), Cameron (1), Can, Deniz (1), Enes (4), Furkan1 (1), Furkan2, Lorenz (1), Malte, Micki (2), Okan (1), Yannick2.

Bilderserie von Herrn Cezanne!

Bilderserie von Uwe Wolf, vielen Dank!

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gelesen: 1382 · heute: 2 · zuletzt am: 19. Februar 2020

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