Blitzturnier Schutzschwalbe

Der Tag erwacht, der Winter schmollt

Die Augen weiten sich vor Staunen

Der Ball, er lacht, das Herz, es rollt

Von allen Seiten hört man´s Raunen

 

Blitzturnier Schutzschwalbe

Zu Ehren hessischer Fußballgrößen veranstalten unsere 2000er eine Serie von Blitzturnieren. Der Anfang wurde heute mit dem Turnier „Schutzschwalbe“ gemacht. Wer damit geehrt wird, ist für den Kenner selbsterklärend – es geht um einen wahren Blitz auf dem Grünen Rasen – mal als „Heintje“ geschmäht, am Ende seiner Laufbahn aber als „Kampfschwein“ geadelt und zwar dort, wo man durchaus dazu berufen ist, diese Tugenden zu beurteilen.

Am Start war die FC/TSG Königstein und der VfB Unterliederbach. Gespielt wurde in der Halle, ohne Bande, auf Handballtore, Spielzeit je 20 Minuten, Hin- und Rückrunde. Das ergibt einen fast unschlagbaren Kämpfnerquotienten von 1,5.

Spiel1: RWW – FC/TSG Königstein 2:2
Walldorf spielte mit drei Blöcken. Und es war gleich das erwartet enge Spiel. Fast wie beim Fechten versuchten beide durch frühes Stören und Fintieren die entscheidende Lücke in der Deckung des Gegners zu finden. Den ersten Treffer setzten die Gäste aus dem Taunus, die nach einem Ballgewinn in unserer Hälfte einen genauen Pass an den freigelaufenen Mitspieler brachten, welcher sicher verwandelte. Walldorf behielt jedoch eine geordnete Grundposition und ging durch Micki und Christoph in Führung. Der 2:2–Ausgleich der Gäste entsprach aber den Kräfteverhältnissen auf der Planche.

Spiel2: RWW – VfB Unterliederbach 2:0
Zu Beginn des Spiel hatte Unterliederbach mit zwei Pfostentreffern Pech. Im Fortgang des Spiels setzte sich aber das schnelle und präzise Passspiel unserer 2000er immer mehr durch. Zunächst erzielte man nach Holztreffern den Ausgleich. Das Chancenübergewicht führte schließlich zum verdienten Sieg nach Treffern von Micki und Enes.

Spiel3: FC/TSG Königstein – VfB Unterliederbach 0:0
Hierzu kann ich nicht viel berichten, weil ich während des Spiels meinen Quittungsblock suchen musste.

Spiel4: RWW – FC/TSG Königstein 3:2
Auch in diesem Spiel waren es die Königsteiner, die zuerst eine Torchance nutzten. Danach vergaben sie noch einen Strafstoß und erhöhten wenig später trotzdem auf 2:0. Danach stellte der heute ohnehin sehr spielfreudige Furkan1 seine Treffsicherheit unter Beweis. Ich weiß nicht, was er gefrühstückt hatte, aber ich würde das auch gerne mal probieren. Zuerst nutzte er entschlossen einen Konter, um den Anschluss herzustellen. Dann erzielte er den Ausgleich nach einem Doppelpass mit einem Abwehrspieler. Beim 3:2 in der Schlusssekunde nutzte er sehr ruhig und überlegt aus, dass die Gegner aufgrund eines Komplettauswechselmaövers der Feldspieler in der Abwehr ungeordnet waren. „Wir waren gerade beim Auswechseln!“ protestierten auch einige Stimmen aus der Königsteiner Elternschaft. „Genau! Es gab gerade Einwurf!“ sagten einige Spieler – so hat es jedenfalls Herr Kasimir später berichtet. „Und wer hatte denn Einwurf?“ fragte er sie. „Oh, ja richtig! Walldorf! Da haben wir wohl beim Wechseln einen Fehler gemacht!“ gaben sie schmunzelnd und gar nicht verärgert zu. Schön, wenn ein engagierter Gegner angemessen entspannt und locker bleibt. Großer Pluspunkt nach Königstein.

Spiel5: RWW – VfB Unterliederbach 3:1
Auch in diesem Spiel klappte das Zusammenspiel auf unserer Seite besser. Unterliederbach war auch nur mit 2 Blöcken am Start, während die anderen drei bzw. fast drei Blöcke zur Verfügung hatten. Deswegen litten sie möglicherweise auch schon etwas mehr unter Kraftverlust als die anderen. Besonders unsere beiden ersten Blöcke spielten die Gegner beinahe schwindelig und die Torausbeute durch zunächst Treffer von Adrian und Furkan2 war viel zu niedrig. Der Anschlusstreffer war ein Schönheitsfehler, den Christoph umgehend mit dem 3:1 behob. Dann waren die Unsrigen etwas zu sehr berauscht vom eigenen Spiel, was zum Auslassen klarster Möglichkeiten führte. Aber schön war´s schon.

Spiel6: FC/TSG Königstein – VfB Unterliederbach 3:2
Die Unterliederbacher hatten anscheinend noch einmal Kräfte getankt, denn sie lieferten den Königsteinern ein engagiertes Kampfspiel. Die insgesamt sehr gut leitenden Schiedsrichter hätten in diesem Spiel den szenenweise harten Körpereinsatz ein bisschen mehr eindämmen dürfen. Lange stand das Spiel auf des Messers Schneide. Am Ende gewannen die Königsteiner sicher nicht unverdient.

Eine Schwalbe haben wir heute nicht gesehen. Aber die macht ja auch keinen Winter. Dafür haben wir einige Spieler gesehen die möllermäßig schnell, vereinzelt sogar messimäßig spielfreudig unterwegs waren – und sogar das verwöhnte Walldorfer Publikum aus der Reserve locken konnten.

Das Angebot an Speisen und Getränke – und da lobe ich uns mal wieder selbst – war ebenfalls sehr gut – und sogar von gesunder Nahrung durchsetzt.

Der Film zum Turnier: Wieder stellte Nina – die das letzte Spiel gefilmt hat – ihr Talent an der Kamera unter Beweis: ruhige Hand mit Zoombedienung. Ich dagegen bin schon froh, wenn ich nicht völlig verwackele.

Nächste Woche steht das offizielle Heimturnier an. Da wird es außerdem eine Spendenaktion geben. Hier ein Rückblick auf das letztjährige Turnier. Da habe ich noch keine Teammanageraufgaben zu erledigen gehabt und hatte noch mehr Zeit und Muse, um die Filme interessant zu schneiden und das Ganze auch noch zu besingen. Dazu reicht es im Moment – zum Glück für die Ohren! – nicht.

Heute aber spielten:
Yannick1 – Adrian1 (1 Tor), Adrian2, Anton, Christoph (2), Enes (1), Furkan1 (3), Furkan2 (1), Lorenz, Malte, Micki (2), Oskar, Yannick2.

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gelesen: 1807 · heute: 2 · zuletzt am: 31. Mai 2020

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