Mutsi Strickmütz im Tiki-Taka Land

 Es tanzt der Mensch bei manchem Ball

Und an den Hüften er sich fasst

Hier tanzt der Ball bei manchem Mensch

Mit Paartanz es beim Ball nicht passt

 

Eine Serie reisst – die andere nicht

Nach Schutzschwalbe heute also Tiki-Taka. Das heisst Hallenfussball intensiv. Als Gäste begrüßten wir heute wieder den VfB Unterliederbach und die uns ebenfalls schon gut bekannten Bayern aus Alzenau.

Gespielt wurden zwei Runden jeder gegen jeden – Handballfeld – jeweils 20 Minuten Spielzeit.

Spiel 1: RWW – VfB Unterliederbach 6:2
RWW war sofort auf Betriebstemperatur. Kein Wunder, hatten sie doch seit 9:15 Uhr beinahe eine komplette Trainingseinheit hinter sich. Die Tore wurden zumeist wunderbar herausgespielt (Torschützen später – wenn ich mal in den Film gekuckt habe). Mit dem Ergebnis war der VfB noch gut bedient.

Spiel 2: RWW – Bayern Alzenau 10:0
In den ersten 5 Minuten sahen die Bayern gut aus – dann brachen sie völlig ein.

Im dritten Spiel gewann Unterliederbach dann mit 3:1 gegen die Bayern, dass dann doch nicht der 11. Turniersieg in Folge eingetütet werden konnte, war zu diesem Zeitpunkt eigentlich kaum vorstellbar.

Spiel 4: RWW – VfB Unterliederbach 1:3
Die Unterliederbacher zeigten eine taktisch sehr disziplinierte Leistung. Trotzdem bedurfte es einer hervorragenden Torhüterleistung – und einer mangelnden Abschlussstärke der Walldorfer, um einen Rückstand zu vermeiden. Bei Kontern des VfB waren einige Rot-Weißen nicht wach genug, diese zu entschärfen, und plötzlich stand es 0:3. Normalerweise heisst das noch lange nicht, dass man dann verliert. Hier war es aber so, denn mehr als den Ehrentreffer ließ der Unterliederbacher Torwart nicht mehr zu. Oder lag die Niederlage am Eintreffen von Jugendleiter Eigler (Pechmagnet?).

Spiel 5: RWW – Bayern Alzenau 4:4
Alzenau kämpfte sich toll ins Turnier zurück und machte es den Unterliederbachern nach. Eigentlich eine Blaupause des vorhergehenden Spiels. Hier gerieten wir sogar gleich mit 0:4 in Rückstand. Diesmal klappte es zumindest teilweise mit der Aufholjagd, obwohl auch der Alzenauer Torwart eine gute Figur machte. Beinahe wäre der Sieg noch gelungen, aber eben nur beinahe. So war man auf Schützenhilfe der Bayern angewiesen. Weil diese aber knapp mit 1:2 unterlagen, gelang den Unterliederbachern der überraschende Turniersieg und unsere schöne Serie – 10 Turniersiege in Folge – ist nun leider futsch. Glückwunsch nach Unterliederbach!

Wichtiger aber, dass alle intensiv spielen konnten. Die sehr guten Mörfelder Schiedsrichter hatten es aufgrund der fairen Spielweise aller Teilnehmer auch relativ leicht. Bei den Gästen kam die Veranstaltung gut an – es habe „sehr viel gebracht“. Finden wir auch

Es spielten:
Yannick1 – Adil, Adrian1, Adrian2, Christoph, Enes, Furkan1, Lorenz, Micki, Okan, Yannick2.

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Damit wars aber noch nicht geschafft für unsere Avatare, denn es wartete das alljährliche Duell Väter gegen Söhne. Durch das intensive Programm unserer Jungs bestand etwas Hoffnung für uns Väter, wenn wir auch mit Gezehagin, Ismail, Husseyin und Mustafa gleich auf vier verdiente Stammkräften verzichten mussten. Aber so gab es auch kaum Streiterei beim Auswechseln.

RWW Väter – RWW 20:18 (7:7, 15:17)
Es war von Anfang an ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Gut waren die Jungs immer dann wenn sie den Ball schnell machten. Gar zu oft konnten sie aber nicht widerstehen, die Väter ein wenig auszutanzen. In der Rückwärtsbewegung blieben bei beiden Teams Wünsche offen, so dass die Zuschauerin Michaela viele Tore bejubeln durfte. Aktivposten im Väterteam war einmal mehr Wunderstürmer Murat. Er schoss nicht nur viele Tore, sondern verhandelte auch immer wieder erfolgreich um eine Verlängerung des Spiels. Zuerst bis zehn Tore, dann dafür, dass man 2 Tore Vorsprung brauchte, dann Aufstockung auf 15. Als man dann – wegen der 2-Tore Vorsprung-Regel – bei 15:17 glaubte verloren zu haben, holte er noch eine 3 Halbzeit „bis 20“ heraus. Bravo Murat! Beim nächsten größeen Einkauf nehme ich dich für die Preisverhandlung mit. Die wesentliche Schwäche der D1 war aber das Fehlen eines Trainers, der die Auswechslungen übernahm. Immerfort diskutierten sie darüber, wer Ein- oder Ausgewechselt werden sollte. Derart vom eigentlichen Spiel abgelenkt wurde uns mancher Treffer leicht gemacht. Dies steigerte sich in der 3. Halbzeit noch einmal, als auch Adil und Enes – die bisher nicht mitgespielt hatten – auch noch ins Spiel eingriffen, was vor allem die Diskussionen verkomplizierte. Endlich standen wir Väter dann auch einigermaßen kompakt, so dass am Ende ein 20:18-Sieg gefeiert werden konnte. Auf eine weitere Verhandlung zur Verlängerung des Spiels ließ sich Murat nicht mehr ein. Schließlich steht nächste Woche ein besonders schönes Turnier auf dem Programm. Und da wollen wir die Kinder ja vorher nicht überfordern. Soviel Verantwortung muss man als Vater schon für sein Kind übernehmen.

Jetzt heisst es vor allem die Kräfte ein wenig schonen – damit die Spritzigkeit wieder da ist.

Heute aber spielten bei RWW-Väter:
Herr Pohland – Herr Cezanne, Herr Diehl, Herr Duran, Herr Erdogan, Herr Kasimir, Herr Scheible.

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gelesen: 2348 · heute: 2 · zuletzt am: 23. Januar 2021

1 Antwort zu “Mutsi Strickmütz im Tiki-Taka Land”

  1. Markus Diehl 08. Jan, 2013 am 16:37 #

    Welch traumhaft ausgespielter Treffer der altern Herren. Unfassbar wie Murat nach gefühltem 3-Stunden-Match noch die Kraft für diesen blitzschnellen Antritt zum entscheidenden Treffer – dank Messi-Vorlage :-) – erholt.

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