Das war knapp in der Opelstapp

Gestern Frühling Sommer heute

Das ging schon ein wenig schnell

Es bräunt die Haut es freut die Leute

Und spannend war das Spiel auch gell

 

10. Gruppenligaspiel: Opel Rüsselsheim – RWW 4:6 (2:4)

Das mit den Jahreszeiten ist doch immer wieder erstaunlich. Am letzten Wochenende hatte Frau Diehl noch gefroren – und heute konnte frau ohne Thermokleidung einfach so draußen herumstehen. Und vor wenigen Wochen war es hier an gleicher Stelle witterungsmäßig apokalyptisch gewesen, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Die Erwartungen vor dem Spiel waren recht optimistisch. Herr Kasimir („5:2“) war dem späteren Endergebnis noch am nächsten gekommen. Schließlich hatten wir kürzlich im Pokalspiel an gleicher Stelle überhaupt keine Probleme gehabt (6:0). Aber Herr Duran hatte mahnend die Stimme erhoben und an Spiele erinnert, bei denen wir uns schwer getan hatte – z.B. bei einem 9:6 (!).

Zunächst sah es wieder nach einem leichten Sieg aus. Schon nach wenigen Minuten erzielte Christoph zwei Tore zum 2:0. Opel war jedoch – wie immer – sehr kampfstark und da muss man konzentriert bleiben. Nach zuletzt sehr umfangreichem Programm – Fußball beinahe jeden Tag und gestern erst das letzte Gruppenligaspiel – war das heute jedoch nicht der Fall. Kleine Konzentrationsfehler eröffneten den Rüsselsheimern Chancen. Zudem war der abgespielte Kunstrasenplatz sehr hart, die Bälle sprangen hoch ab und waren, z. B. bei Abschlägen bis zum gegnerischen Strafraum schwer zu berechnen. Als die Rot-Weißen weitere Chancen ausgelassen hatte und nach ca. 20 Minuten etwas nachließen, erzielte Rüsselsheim zwei schnelle Tore zum Ausgleich. Etwas unglücklich für die Gastgeber waren dann die beiden Tore von Adil kurz vor der Halbzeitpause. Nach Freistößen in den Strafraum konnte der Ball jeweils ins Tor gespitzelt werden.

In dieser Halbzeit war auch aufgefallen, dass – anders als sonst – der freie Mitspieler häufig nicht gesehen und bedient wurde. So wurde aus spitzem Winkel auf Tor geschossen, statt den Ball zurück zu legen oder man spielten den eigentlich nicht frei anspielbaren Spieler an. Das führte jeweils zu Ballverlusten, die auf dem schnellen Platz sofort das eigene Tor in Gefahr bringen konnte. Der Trainer setzte die Spieler immer wieder auf neuen Positionen ein – es führte unterm Strich nicht dazu, das Spiel auf Dauer kontrollieren zu können. Die grundsätzlich sehr offensive taktische Ausrichtung erlaubt nicht viele Fehler. An einem seltenen Tag wie heute wirkte sich das negativ aus.

"Ihr haltet fest und ich reite das Biest zu". Der Matchwinner bezwang heute alles!

"Ihr haltet fest und ich reite das Biest zu". Der Matchwinner bezwang heute alles!

In der zweiten Halbzeit wurden drei oder vier glasklare Chancen liegen gelassen. Dann kamen die Rüsselsheimer immer wieder vors Walldorfer Tor. Etwa 15 Minuten vor Schluss erzielten sie erneut innerhalb kürzester Zeit zwei Treffer und scheiterten noch dazu einige Male an Yannick1, sowie an mangelndem Zielwasser. Trainer und Rüsselsheimer Anhängerschaft waren völlig aus dem Häuschen und taten alles, um ihre Mannschaft verbal zum Sieg anzutreiben. Und unmöglich war das nicht. Bis fünf Minuten vor Schluss stand es Spitz auf Knopf.

Dann bewiesen sich wieder einmal die seherischen Fähigkeiten eines Herrn Kasimir. Schon nach wenigen Spielminuten hatte er gesagt, dass man schon sehen könne, dass Furkan1 heute in sehr guter Verfassung sei. Und dieser Spieler sorgte dann mit dem 5. Doppelpack am heutigen Tag schließlich auch für die Entscheidung. Damit konnten die ersten Flecken auf unserer weißen Weste gerade so vermieden werden.

Häufig hatten wir uns in der bisherigen Saison über mangelnde Spannung beklagt. Heute hatten wir sie. Das lag aber bei allen eigenen Schwächen auch an der guten Leistung unserer Gastgeber. In dieser Form können sie noch für die ein oder andere Überraschung sorgen.

Auch in den nächsten Spielen könnte es spannend werden, denn der enge Zeitplan, gepaart mit Auswahltraining und -spielen, wird kaum Zeit zur Regeneration lassen. Da dürfen unsere Trainer ruhig ein paar entspannende und erholungsfördernde Maßnahmen in den Trainingsplan einbauen.

Auf dem Spielplan finden sich nämlich englische Wochen, soweit das Auge reicht. Schon am Mittwoch geht es zu RW Auerbach.

Heute aber hielten die Nerven stand bei:
Yannick1 – Adil (2 Tore), Adrian1, Anton, Christoph (2), Enes, Furkan1 (2), Furkan2, Lorenz, Micki, Okan, Yannick2.

Hier ein paar Dinge, die im Bild waren und sogar welche, die nicht im Bild waren.

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gelesen: 1304 · heute: 2 · zuletzt am: 18. Januar 2021

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